NFL Super Bowl: Philadelphia Eagles gewinnen Offensivschlacht gegen Patriots

Super Bowl Champions 2018: Philadelphia Eagles

Bildquelle: By Keith Allison (Philadelphia Eagles) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die Philadelphia Eagles und New England Patriots sorgten beim Super Bowl LII der NFL für ein packendes und mitreißendes Offensivspektakel – mit dem besseren Ende für die Eagles. Mit 41:33 (22:12) setzte sich am Ende der Underdog aus Philadelphia im bitterkalten US Bank Stadium von Minneapolis durch und stießen die Patritos um ihren Star-Quaterback Tom Brady vom Thron.

Im Vorjahr konnten die New England Patriots nach einem historischen Comeback-Sieg (34:28 gegen Atalanta Falcons) die Vince-Lombardi-Trophäe abräumen, doch in der Nacht zu Montag war die zwischenzeitlich geglückte Aufholjagd der Pats nicht von Erfolg gekrönt. Damit haben die Pats Titel Nummer sechs verpasst. Am Ende jubete der Außenseiter aus Philadelphia und sicherte sich die erste Meisterschaft der NFL-Geschichte, zuvor hatten die Eagles drei Erfolge nach dem alten System gewonnen (1948, 1949, 1960).

Überragender Mann bei Temperaturen von minus 17 Grad war Nick Foles. „Es ist unglaublich. Wir haben so großartige Jungs, großartige Trainer“, jubelte der Eagles-Spielmacher, der insgesamt 28 Pässe an den Mann brachte und dabei ein unfassbaren Raumgewinn von 373 Yards verbuchte. Foles gelangen drei Touchdown-Pässe, zudem fing er nach einem famosen Trick-Play selbst einmal das Ei in der Endzone zum zwischenzeitlichen 22:12 und leistete sich nur eine Interception. Folgerichtig wurde der Ersatz-Quaterback der Philadelphia Eagles, der erst seit Dezember den verletzten Stamm-Quaterback Carson Wentz (Kreuzbandriss) vertritt, zum wertvollsten Spieler des Super Bowls ausgezeichnet.

Tom Brady patzt, will aber weitermachen

Doch auch sein Gegenüber Tom Brady trumpfte groß auf. Der Pats-Superstar verzeichnete eine bärenstarke Statistik (28 Pässe, 505 Yards, 3 Touchdowuns, keine Interception), leistete sich aber 2 Minuten vor Spielende einen Fumble, zudem konnte Rob Gronkowski seinen Pass in den Schlusssekunden nicht verwerten. Der 40-jährige Altmeister kündigte nach der bitteren Pleite an, seine Karriere nicht beenden zu wollen: „Es ist jetzt kurz nach dem Spiel. Ich würde das jetzt gerne erstmal sacken lassen. Aber ich sehe keinen Grund, warum ich nicht weitermachen sollte.“

Nach einem munteren ersten Durchgang lagen die Eagles mit 22:12 in Front, doch nach der Halbzeitshow mit Popstar Justin Timberlake, drehten die Patriots mächtig auf und angeführt von Brady verkürzte der Titelverteidiger den Rückstand auf 26:29. Und tatsächlich: Im letzten Viertel konnten die New England Patriots die NFL Partie tatsächlich drehen und mit 33:32 erstmals in Führung gehen. Aber der nervenstarke Foles hatte wieder die richtige Antwort parat und brachte seine Farben mit 38:33 erneut in Front. Und als Eagles-Vertidiger Brandon Graham Brady das Leder zwei Minute vor Ende aus der Hand schlug, war die Vorentscheidung gefallen. Philly stellte mit einem Field Goal auf 41:33.


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