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Saison 1970/71: Trainerentlassung von Adi Preißler bei Rot-Weiß Oberhausen

Trainerentlassung von Adi Preißler bei Rot-Weiß Oberhausen

Bildquelle: Joehawkins [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Als Fußballer ist Adi Preißler vor allem als das BVB-Idol der 1950er Jahre bekannt. Doch auch bei Rot-Weiß Oberhausen genießt Preißler einen Legendenstatus - als Trainer. Schließlich führte er den Traditionsklub 1969 zum ersten und bis dato einzigen Aufstieg in die Bundesliga. Doch während der Saison 1970/71 kam es zur Trennung. Sport-90 erinnert an die Trainerentlassung von Preißler bei Rot-Weiß Oberhausen.

Mit Borussia Dortmund wurde Alfred „Adi“ Preißler 1956 und 1957 Deutscher Meister. Insgesamt 15 Jahre ging der Stürmer erfolgreich für den BVB auf Torejagd. Durchaus erfolgreich, wie 168 Treffer in 289 Spielen eindrucksvoll belegen. Doch sein eigentliches Meisterwerk glückte Adi Preißler als Trainer.

1969: Preißler führt RW Oberhausen zum einzigen Bundesliga-Aufstieg

Der Aufstieg mit Rot-Weiß Oberhausen 1969 aus der damals zweitklassigen Regionalliga West in die Bundesliga! Vier Jahre konnten sich die Kleeblätter im deutschen Fußball-Oberhaus halten, in denen sie aber stets um den Klassenerhalt kämpften. 1973 erwischte es RWO - Abstieg.

Bis heute waren es die einzigen vier Spielzeiten von Oberhausen in der Bundesliga. Die Fußball-Gegenwart von RWO lautet Regionalliga oder 3. Liga. Allein deswegen, wird Preißler, der am 9. April 1921 in Duisburg geboren wurde und durch und durch ein Ruhrpott-Malocher war, heute noch von den Anhängern von Rot-Weiß Oberhausen verehrt. Zudem eroberte sich Preißler mit einem Ausspruch einen Platz in den Geschichtsbüchern. Denn von ihm stammt das Fußballzitat „Entscheidend is‘ auf’m Platz“,

Mit Feldkamp als Co-Trainer: Preißler schafft 1970 Klassenerhalt mit RWO

Beim Bundesliga-Abstieg von RW Oberhausen 1973 war Adi Preißler aber längst nicht mehr Trainer. Zur Trennung kam es bereits im April 1971, der zweiten Bundesliga-Spielzeit der Kleeblätter! Im ersten Jahr nach dem sensationellen Aufstieg konnte Preißler, dessen Trainerassistenz ein gewisser Karl-Heinz Feldkamp war, Rot-Weiß Oberhausen zu einem relativ souveränen Klassenerhalt führen.

Der Liga-Neuling beendete die Saison 1969/70 auf dem 14. Tabellenplatz und hatte 4 Punkte (2-Punkte-Regelung) Vorsprung auf die Abstiegsplätze. RWO belegte nicht einmal einen Abstiegsplatz und stand nie schlechter als Platz 15 da. Das sollte sich allerdings in der Folgesaison ändern.

Saison 1970/71: RWO feiert nach Fehlstart Bundesliga-Rekord gegen HSV

Preißler legte mit Rot-Weiß Oberhausen, bei denen zu jener Zeit Lothar Kornblum, Werner Ohm, Friedhelm Dick oder Franz Krauthausen zu den prägendsten Spielern gehörten, einen klassischen Fehlstart. Kein Sieg in den ersten sechs Spielen (3 Unentschieden, 3 Niederlagen)! Doch am 26. September 1971 konnte der Klub dann endlich das erste Erfolgserlebnis feiern.

Und wie: Der HSV wurde gar mit 8:1 aus dem Stadion Niederrhein geschossen. Ein historischer Triumph für RWO, ist es doch der höchste Bundesliga-Sieg in der Vereinshistorie.

Adi Preißler mit Rot-Weiß Oberhausen auf Berg- & Talfahrt

Zwar kam Rot-Weiß Oberhausen direkt danach böse mit 0:6 bei Borussia Mönchengladbach, konnte anschließend aber erst durch ein 2:1 bei Hannover 96 den ersten Auswärtssieg einfahren und anschließend Arminia Bielefeld vor heimischer Kulisse mit 4:2 bezwingen. Nach zehn Spieltagen grüßte die Preißler-Elf vom 10. Platz und hatte eine recht ausgeglichene Bilanz je drei Siegen und Remis sowie vier Pleiten.

 

 

In den folgenden Wochen begab sich RW Oberhausen jedoch auf Talfahrt, die auch das Ende von Trainer Alfred Preißler einläutete. Der Klub blieb sechsmal in Folge sieglos, kassierte in dieser Durststrecke vier Niederlagen und wurde in der Bundesliga Tabelle bis auf den letzten Platz durchgereicht.

RWO bleibt unter Preißler weiter Schlusslicht

Rot-Weiß Oberhausen konnte sich zwar mit einem 1:0-Überraschungssieg gegen den Dritten Eintracht Braunschweig sowie einem 4:3 gegen Ligarivale Rot-Weiss Essen in der 1. Runde des DFB-Pokals mit zwei Erfolgserlebnissen in die Winterpause verabschieden. Doch die Wende sollte RWO-Trainer Adi Preißler nicht mehr glücken.

Zum Auftakt der Rückrunde kassierte Oberhausen gegen den MSV Duisburg, VfB Stuttgart und Borussia Dortmund gleich drei Schlappen in Folge. Zwar fand RWO anschließend wieder besser in die Spur und musste sich in den nächsten fünf Ligapartien bei einem Sieg und drei Unentschieden nur noch einmal geschlagen (0:5 gegen Eintracht Frankfurt). Dennoch war Oberhausen im engen Tabellenkeller nach dem 26. Spieltag weiter Schlusslicht.

Preißler & Rot-Weiß Oberhausen: Trennung nach Pokal-Aus

Das Trainer-Aus von Adi Preißler bei Rot-Weiß Oberhausen besiegelte allerdings der DFB-Pokal. Am 7. April 1971 verlor man im Viertelfinale mit 0:1 beim FC Schalke. Es sollte das letzte Spiel von Preißler als RWO-Trainer sein. Sport-90 konnte allerdings nicht in Erfahrung bringen, ob es sich um eine Trainerentlassung hielt oder der Mann mit der hohen Stirn zurückgetreten war.

Nachfolger von Preißler wurde Günter Brocker, der mit Rot-Weiß Oberhausen in der Saison 1970/71 noch ein Happy End feierte, welches dramatischer nicht hätte sein können. Denn erst am letzten Spieltag konnte RWO durch ein 1:1 in Braunschweig den Abstieg verhindern. Und zwar nur aufgrund des minimal besseren Torverhältnisses gegenüber Kickers Offenbach.

Adi Preißler ohne weitere Trainerposten in Bundesliga

Für Adi Preißler, der am 15. Juli 2003 in seiner Geburtsstadt Duisburg verstarb, sollte es hingegen seine einzige Trainerstation in der Bundesliga bleiben. Zwar saß er in der Saison 1974/75 ein zweites Mal bei Rot-Weiß Oberhausen auf der Bank, der Klub war da aber schon die 2. Liga abgestiegen.

Es sollte seine letzte Profi-Trainerstation sein, nachdem er zuvor auch bei Borussia Neunkirchen, FK Pirmasens und Wuppertaler SV tätig war. Ab 1976 trainierte Preißler noch durchaus erfolgreich noch einige Amateurklubs in seiner Region. Doch hauptberuflich war der langjährige Mannschaftskapitän von Borussia Dortmund bis 1987 als Sportlehrer tätig.


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