Boston Celtics: Die Pleitenserie setzt sich fort

In der NBA neigt sich die reguläre Saison dem Ende zu und für die Boston Celtics hagelt es weiter munter Pleite um Pleite. In der letzten Woche verloren die Kelten alle vier Spiele und warten nunmehr seit acht Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Dabei waren die Chancen zu dem einen oder anderen Sieg durchaus vorhanden.

Am Samstag verloren die Celtics mit 111:115 bei den Detroit Pistons - ein Spiel, was sie eigentlich nie hätten verlieren dürfen. Immerhin hatten die Celtics zwischenzeitlich eine komfortable Führung von 26 Punkten, obwohl nur zwei Stammspieler der Starting Five auf dem Parkett standen und insgesamt nur neun Spieler zur Verfügung waren.

Nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen vielversprechenden Auftritt in Detroit. Aber die Pistons waren lange Zeit völlig neben der Spur, was vor allem die Verteidigungsarbeit betraf. Aber dennoch reichte es für die Boston Celtics nicht zum Sieg, obwohl mit Jerry Bayless (25 Punkte), Jeff Green (23 Punkte) und Jarred Sullinger (22 Punkte) gleich drei Spieler über 20 Punkte erzielten. Besonders die Leistung von Sullinger verdient Beachtung, konnte der Power Forward doch vier Dreier verwandeln. Dabei ist Sullinger nicht gerade für Treffsicherheit aus Downtown bekannt und ist zu den schlechtesten Dreierschützen der Liga zu zählen.

Doch wie lässt sich diese Pleite erklären? “Ich glaube, wir haben in der Verteidigung einige Male das Gas herausgenommen und plötzlich war es anstelle eines 19 Punkte ein 13- oder 12 Punkte Spiel. Wir haben das schon einige Male in der Liga gesehen, dass solche Führungen schnell wieder verspielt sind“, lautete die wenig aussagekräftige Erklärung des Trainers der Boston Celtics.

Peinliche Heimpleite gegen Philadelphia 76ers

Etwas peinlich war dagegen die Pleite am Freitagabend. Im heimischen TD Garden hatten die Boston Celtics mit den Philadelphia 76ers das zweitschlechteste Team der diesjährigen NBA-Saison zu Gast und am Ende setzte es eine 102:111-Schlappe. „Wir wollten dieses Spiel einfach gewinnen. Ich glaube, dies ist ein großer Sieg für uns“, freute sich Michael Carter-Williams, der für die Sixers 24 Punkte beisteuerte. Damit ging die historische Pleitenserie der Philadelphia 76ers, die zuvor seit zwei Monaten kein Spiel gewannen, ausgerechnet in Boston zu Ende. Eine längere Pleitenserie hatte die NBA vorher noch nie gesehen.

Die Celtics verloren zuvor auch ihre Spiele gegen die Washington Wizard und Chicago Bulls. Die Wizards kamen mit dem klaren 118:92-Sieg über Boston dem Play-off Platz näher und die Bulls wiesen die Celtics mit 94:80 in die Schranken.


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