Boston Celtics: Celtics-Coach Brad Stevens verrät neueTaktik

Mit Tempobasketball zurück in die Erfolgsspur: Celtics-Coach Brad Stevens hat einen interessanten Einblick in seine Taktik gegeben, mit denen er in seiner zweiten Saison als Celtics-Chefcoach erfolgreicher abschneiden will. Dabei spielen die Begriffe "Platz" und "Geschwindigkeit" eine große Rolle.

Zudem wurde der Kader der Kelten für das Trainingscamp finalisiert und die letzten neuen Gesichter im Team begrüßt. "Platz" und "Geschwindigkeit" waren zwei Begriffe, die während der ersten Trainingstage der Boston Celtics besonders oft zu hören waren.

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Coach Stevens ist um Aufklärung bemüht: „Der Grundgedanke ist, dass wir jetzt schon damit beginnen wollen, schneller zu spielen. Wobei der Schwerpunkt auf "Platz" und "Geschwindigkeit" gerichtet ist.“ Klingt ein wenig nach der Sieben-Sekunden-Offensive, die Star-Trainer Mike D’Antoni einst berühmt machte. Das meinte Stevens jedoch nicht und erklärte weiter: „Schneller ist vermutlich nicht der richtige Begriff, aber wir wollen jederzeit das richtige Tempo spielen. Wir müssen das gesamte Spiel und auf dem gesamten Court auf einem konstant hohen Tempo spielen, sowohl, wenn wir verteidigen als auch, wenn wir angreifen.“

Um solch ein System spielen zu können, hängt viel von den Fähigkeiten der groß gewachsenen Spieler ab. Denn ein System mit Raum und Schnelligkeit benötigt fünf Spieler, die den Ball passen, werfen und dribbeln können. Eigenschaften, die nicht jeder körperlich große Spieler mit sich bringt. Und so überraschte in den ersten Einheiten der Boston Celtics gleich der 2,15 m große Tyler Zeller seine Mitspieler, als er das Feld in hohem Tempo hoch und runter rannte. „Die rennen wie Gazellen“, berichtet Rookie Guard Marcus Smart über seine großen Teamkollegen.

Frazier, McGruder und Watford verstärken die Celtics

„Es ist verrückt, in welchem Tempo diese großen Typen das Feld hoch und runter laufen können. Tyler (Zeller) ist schneller als manch ein Guard.“ Und nicht nur Zeller, sondern auch andere Spieler wie Jared Sullinger, Kelly Olynyk und Brandon Bass sollten den Kelten erlauben, eine elektrisierende Halb-Feld Offensive zu spielen, die Coach Stevens für sie entwickelt hat.

Doch nicht nur am Spielsystem wurde schon fleißig gefeilt, sondern auch am Kader der Boston Celtics. Wie die Mannschaft aus Beantown bekannt gab, wurden mit den Guards Tim Frazier und Rodney McGruder sowie Forward Christian Watford die letzten Spieler verpflichtet.

Frazier kommt von der Penn State University und erzielte letzte Saison 14,9 Punkte im Schnitt. McGruder spielte zuletzt in der ungarischen A Division und sammelte auch in der europäischen EuroChallenge Erfahrungen. Christian Watford stand hingegen zuletzt beim israelischen Meister Hapoel Eilat unter Vertrag, wo er in 37 Spielen durchschnittlich 9,8 Punkte erzielte.


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