eSports: Mehrere Bundesligisten prüfen Einstieg und Gründung von Teams


Bundesligaklubs prüfen Einstieg in eSports-Bereich

Bildquelle: ACROFAN [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die eSports-Szene in Deutschland wächst unaufhörlich weiter. Immer mehr junge Menschen begeistern sich für zahlreiche Spiele abseits des Fußballplatzes. Dabei steht natürlich der Spaß im Vordergrund. Einige von ihnen verdienen mit ihrer Leidenschaft sogar Geld, treten auf Conventions auf und gehören zu den absoluten Superstars der Szene.

Unseren Lesern dürfte es wohl interessieren, welche Sportarten im eSports vertreten sind. Allen voran muss man hier zwingend die FIFA-Reihe benennen. Erst kürzlich konnte die europäische eSports-Organisation Fnatic die Zusammenarbeit mit dem italienischen Traditionsklub AS Rom verkünden. Der Klub aus der Serie A ist jedoch nur ein Verein, der ein eigenes Team offiziell ins Rennen schickt.

 

Aus der Bundesliga ist beispielsweise ein Team des VfL Wolfsburg vertreten. Man kann also sagen, dass der Trend eSports nicht mehr länger nur ein Phänomen ist. Neben den Wölfen schickt auch der FC Schalke 04 sein Team ins Rennen. Ende letzten Jahres verpflichtete man sogar das FIFA-Nachwuchstalent Lukas „Idealz“ Schmandt, der von nun an für die Knappen auf der Konsole antreten wird.

Und auch im weiteren europäischen Ausland kann man Bestrebungen verfolgen, wonach nationale Spitzenklubs in diesen Markt investieren. Dynamo Kiew beispielsweise hat im November 2016 angekündigt, verstärkt auf diese Sportart zu setzen und dementsprechend zu investieren. Der erste Schritt war wohl, Vitaliy „Labotryas“ Mukha zu verpflichten. Er ist somit der erste FIFA-Spieler beim ukrainischen Spitzenklub. Darüber hinaus hat man laut eSport-Direktor Ivan Bulavka einen 3-Jahres-Plan aufgestellt. Hierbei setzt der Klub sogar auf die Errichtung einer eSports-Schule.

Dynamo Kiew plant eSports-Schule - St.Gallen verpflichtet Top-Spieler

Im Vergleich zum Ligabetrieb stellt dies eine Fußballakademie dar, die man im eSports-Bereich aufbauen möchte. Aber auch in der Schweiz schaut man sich im eSports-Bereich um. So konnte der FC St. Gallen einen absoluten Top-Spieler der Szene an sich binden. Dabei handelt es sich um Bruno „Brunisco“ Bardelas, der als einer der stärksten deutschsprachigen Spieler gilt. Auf jeden Fall gibt es zahlreiche Fans, die dem eSports treu sind und die FIFA-Reihe verfolgen. Es ist zudem auch denkbar, dass Sportwettenanbieter in naher Zukunft etnsprechende Angebote anbieten, wo auf den Ausgang der jeweiligen Spiele spekuliert werden könnten. So wäre dies beispielsweise mit einem mybet Partnercode denkbar, der dann eingelöst werden könnte.

Bayern München und andere Klubs bald im digitalen Wettstreit?

Die Entwicklung in diesem Bereich ist sagenhaft und es wird nur eine Frage der Zeit sein, dass noch mehr offizielle Fußballklubs aus dem In- und dem Ausland ihre Teilnahmebereitschaft signalisieren. Bereits im vergangenen Jahr sollen gleich mehrere Bundesligaklubs einen Einstieg in den eSports geprüft haben bzw. noch immer prüfen. Darunter beispielsweise der FC Bayern München, FC Ingolstadt, Bayer Leverkusen, Hertha BSC Berlin, der 1. FC Köln, SV Werder Bremen, Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach.

Neben attraktiven Sponsorengeldern winkt auch die Internationalisierung durch bekannte Spieler der Szene. Sie können als neue Aushängeschilder in der digitalen Welt fungieren und im Social-Media-Bereich für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Wie dem auch sei, es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis einige Profiklubs ihre Teams einkaufen und zusammenstellen!