LeBron führt Lakers zum Sieg - Warriors kassieren Heimpleite - Mavs verlieren Krimi

Drehte beim Comeback gleich wieder auf: Lakers-Superstar LeBron James

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Die Los Angeles Lakers feierten im Stadtduell gegen die Clippers einen wichtigen Sieg und konnten sich auf Rückkehrer LeBron James verlassen. Derweil ist die Siegesserie der Warriors in der NBA gerissen, die trotz Curry-Gala daheim den Sixers unterlegen waren. Die Milwaukee Bucks triumphieren im Spitzenspiel bei den Raptors, während Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks eine Schlappe kassierte.

LeBron James hat nach überstandener Leistenverletzung ein erfolgreiches Comeback für die Los Angeles Lakers gefeiert. Im Stadtduell mit den LA Clippers führte der „King“, der zuvor sieben Spiele verpasste, seine Franchise zu einem enorm wichtigen 123:120-Overtime-Sieg. Der 34-jährige Superstar drehte nach leichten Anlaufschwierigkeiten wieder mächtig auf und schrammte mit 24 Punkten, 14 Rebounds und 9 Assists hauchdünn am Triple-Double vorbei.

Dennoch war der „King“ der Matchwinner der Lakers. Diese liegen in der NBA Western Conference Tabelle als Neunter mit einer Bilanz von 27:25-Siegen zwar als Neunter noch außerhalb der Playoff-Plätze, konnten den Rückstand auf die achtplatzierten Los Angeles Clippers (28:24) auf einen Sieg reduzieren. Auf Seiten der Clippers sammelte Sweet Lou (24 Punkte) die meisten Zähler, zudem überzeugte Tobias Harris (15 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists).

Curry-Gala zu wenig: Sixers beenden Siegesserie der Warriors

Vom Thron in der Western Conference grüßen weiterhin die Golden State Warriors (36:15), die allerdings in der Nacht zum Freitag eine überraschende 104:113-Heimpleite gegen die Philadelphia 76ers verdauen mussten. Gleichbedeutend mit dem Ende ihrer elf Spiele umfassenden Siegesserie.

Selbst die 41-Punkte-Gala des heißgelaufenen Stephen Curry, der zehn seiner 18 Dreierversuche verwandelte und zudem 9 Rebounds und 6 Assists verbuchte, konnte die Schlappe nicht abwenden. Doch vor allem die anderen Scharfschützen der Warriors, die auf den erkrankten Klay Thompson verzichten mussten, schwächelten und brachten ohne Curry nur einen der insgesamt 20 Würfen aus Downtown ins Ziel. Große Probleme bereiteten dem amtierenden Meister darüber hinaus Big Man Joel Embiid. Der Kameruner streute 26 Punkte und überragte mit 20 Rebounds am Brett. Die Sixers (34:18) bleiben nach ihrem Coup in der Festung Oracle Arena Dritter im Osten.

Bucks triumphieren im Ost-Kracher bei Raptors

Dort dürften bis zum Ende der Regular Season der NBA die Milwaukee Bucks (37:13) und Toronto Raptors (37:16) den Spitzenplatz unter sich aus machen. Am Donnerstagabend kam es zum direkten Kräftemessen der beiden Topteams, welches die Bucks bei den Kanadiern mit 105:92 zu ihren Gunsten entschieden. Entscheidend für den Statement-Sieg der Bucks war vor allem die Tiefe. So trafen insgesamt sieben Akteure zweistellig, wobei Giannis Antetokounmpo mit 19 Punkten die beste Ausbeute vorweisen konnte.

Mavs verlieren mit Rumpfteam in Detroit

Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki mussten derweil eine Niederlage verdauen. Die Texaner unterlagen im Gastspiel bei den Detroit Pistons knapp mit 89:93. Bei den Mavs wurde Shootingstar Luka Doncic (Knöchelprobleme) schmerzlich vermisst, zudem reisten man nur mit einem Rumpfkader von gerade einmal neun Spielern nach Motor City. Das ausgedünnte Personal war dem vorausgegangenen Trade für Kristaps Porzingis, der von den New York Knicks zu den Mavs stößt, zu verdanken. Schließlich gab Dallas im Gegenzug Dennis Smith Jr, Wesley Matthews und DeAndre Jordan ab.

Dennoch wähnten sich die Dallas Mavericks zunächst auf der Siegerstraße und lagen zur Halbzeit mit 14 Punkten in Front. Doch im letzten Viertel konnten die Pistons angeführt vom starken Duo Andre Drummond (24 Punkte, 20 Rebounds) und Blake Griffin (24/10) die Partie drehen. Der 40-jährige Altmeister Nowitzki brachte es in 13 Minuten Einsatzzeit für die Mavs auf 7 Punkte, die in Harrison Barnes (27) ihren treffsichersten Akteur hatten. Für Dallas (23:28) sind die Playoff-Ränge auf Rang elf liegend weiter in die Ferne gerutscht.

Spurs jubeln - Pacers verlieren in Orlando

Die San Antonio Spurs behielten hingegen knapp mit 117:114 in eigener Halle die Oberhand über die Brooklyn Nets. Die Spurs drehten die Partie im vierten Viertel, wobei allein Derrick White im Schlussabschnitt mit 11 Punkten herausstach. Doch für die Entscheidung zeichnete sich LaMarcus Aldrige (20/13) verantwortlich. Erst verwandelte der All-Star rund eine Minute vor dem Ende einen Dreier zum 115:111 und netzte anschließend 3,6 Sekunden vor Ertönen der Schlusssirene zwei wichtige Freiwürfe ein.

San Antonio (31:22) hat den 5. Platz im Westen weiter zementiert, die Nets (28:25) befinden sich als Sechster in der Eastern Conference ebenfalls klar auf Playoff-Kurs.

In einer weiteren Partie des Abends setzten sich die Orlando Magic mit 107:100 gegen die Indiana Pacers durch. Für die Hausherren war Topscorer Terrence Ross der Sieggarant, der den Pacers 30 Punkte einschenkte. Die Gäste aus Indiana haderten derweil an ihrer einer furchtbaren Dreierquote (magere 21 Prozent) und haben mit einer Bilanz von 32:19 auf Platz vier in der NBA Conference Tabelle im Osten etwas Anschluss an das Führungstrio verloren. Die Orlando Magic (21:31) werden auf Rang elf geführt.


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