NBA: Dirk Nowitzki gewinnt mit dem Westen das Allstar-Game

Das NBA All-Star-Game hielt nicht nur, was es versprach, sondern übertrumpfte sogar die Erwartungen. Der Westen setzte sich in einem wahren Punkte-Festival knapp mit 163:158 gegen den Osten durch, wobei Dirk Nowitzki beim Sieg seines Teams mit einem spektakulären Dunk für eines der Highlights sorgte. Historisches schaffte dagegen Russell Westbrook im ersten Durchgang.

Nachdem US-Popstar Christina Aguilera das Duell zwischen den besten Spielern der Western Conference gegen eine Auswahl der Eastern Conference eröffnete, übernahmen die NBA-Stars im Madison Square Garden zu New York das Zepter – und wie!

 

Allein in der ersten Halbzeit fielen die ersten Rekorde wie reife Früchte von den Bäumen. Allen voran Russell Wetbrook trumpfte groß auf und verbuchte binnen elf Minuten unfassbare 27 Punkte. Damit sorgte der Superstar, der ansonsten bei den Oklahoma City Thunder sein Geld verdient, für einen neuen Punkte-Bestwert für eine Halbzeit. Aufseiten des Ostens konnte hingegen LeBron James im ersten Durchgang hervorstechen, der seinerseits bis zur Halbzeit 22 Zähler sammelte und sich somit auf den 2. Platz der All-Time-Scoring-List vorarbeitete. Dabei überholte der Cavs-Star die Legenden Kareem Abdul-Jabbar und Michael Jordan.

Im zweiten Durchgang ging die 64. Auflage des Showmatches munter weiter und die Zuschauer bekamen mit insgesamt 321 kombinierten Punkten so viele Punkte zu sehen, wie noch nie zuvor. Ein weiterer Rekord an diesem Abend. Bester Werfer für den Westen wurde am Ende Westbrook, der 41 Punkte zum Sieg seiner Mannschaft beisteuerte. Den Rekord von Wilt Chamberlain (42 Punkte) verpasste der Guard nur denkbar knapp, aber natürlich wurde Westbrook nach seiner überragende Leistung mit dem MVP-Award ausgezeichnet.

„Ich bin gesegnet, weil ich das Spiel spielen darf, das ich liebe. Außerdem bin ich sehr glücklich, dass wir gewonnen haben“, so Westbrook nach dem Spiel. Zudem boten aufseiten des Westens noch James Harden (29 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists) sowie Chris Paul (12 Punkte, 15 Assists) starke Auftritte.

Nowitziki sorgt für Furore

Dirk Nowitzki, der für den verletzten Anthony Davis nachnominiert wurde, spielte bei seiner insgesamt 13. All-Star-Game-Teilnahme nur eine Nebenrolle und brachte es in zwölf Minuten Spielzeit lediglich auf fünf Punkte. Dabei konnte der 36-Jährige aber mit einem spektakulären Dunk für Furore sorgen, als er einen Alley-Oop-Pass von Curry in den Korb stopfte. Die komplette West-Bank bejubelte diese Aktion des Deutschen und auch die Fans spendeten tobenden Applaus.

LeBron James wurde hingegen für das Team der Eastern Conference mit 30 Punkten bester Werfer und hat mit 278 Punkten jetzt nur noch zwei weniger als All-Time-Leader Kobe Bryant!


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