Raptors bezwingen Warriors trotz Durant-Gala - LeBron James führt Lakers zum Sieg


Erzielte 26 Punkte für die Toronto Raptors: Pascal Siakam

Bildquelle: Keith Allison from Hanover, MD, USA [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

In der Nacht zum Freitag trafen in der NBA mit den Toronto Raptors und Golden State Warriors zwei ganz heiße Titelkandidaten aufeinander. Bei den Warriors lief Kevin Durant zur Höchstform auf, aber trotz seiner 51-Punkte-Gala verließ Toronto das Parkett als Sieger. Zudem führte LeBron James die LA Lakers zum Sieg bei den Indiana Pacers, während die LA Clippers das kalifornische Duell bei den Sacramento Kings zu ihren Gunsten entschieden.

Die Toronto Raptors und Golden State Warriors lieferten sich einen packenden Fight, indem die Kanadier letztlich einen knappenn 131:128-Sieg in der Overtime feierten und damit ihre Titelambitionen unterstrichen. Der souveräne Spitzenreiter der Eastern Conference (19:4 Siege) verbuchte den siebten Sieg in Serie, während es für die Dubs die erste Schlappe nach zuletzt drei Erfolgen war.

Durants 51-Punkte-Show reicht nicht

Dabei stemmte sich auf Seiten des Meisters, die weiter vom Verletzungspech gebeutelt sind und mit Stephen Curry (Leistenprobleme) und Draymond Green (Zehenverletzung) auf zwei Schlüsselspieler verzichten, allen voran Kevin Durant gegen die Pleite und sammelte satte 51 Punkte (11 Rebounds, 6 Assists). Der 30-Jährige war es auch, der mit zwei Dreiern zum 119:119 in der letzten Minute der regulären Spielzeit die Verlängerung erzwang.

Dort hatten die Toronto Raptors jedoch den längeren Atem. Danny Green besorgte mit einem Dreier die Vorentscheidung. Aber nicht Green sondern Kawhi Leonard war auf Seiten der Gastgeber wieder einmal der herausragende Akteur. Der Superstars der Raptors markierte 37 Punkte (8 Rebounds) und bekam zudem große Unterstützung von seinen Teamkollengen. Nicht weniger als sechs Spieler konnten eine zweistellige Punkteausbeute vorweisen. Zweitbester Punktlieferant hinter Leonard war Pascal Siakam (26).

Warriors Dritter im Westen - Clippers weiter Erster

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft: Wenn ein Team auf diese Art und Weise in die Overtime muss, dann tief durchatmet und in der Verlängerung so aufspielt“, erklärte Raptors-Coach Nick Nurse. Damit hat Toronto auch erstmals seit acht Spielen wieder ein Duell gegen die Golden State Warriors gewonnen und fügten dem Titelverteidiger die fünfte Auswärtspleite der Saison bei. Doch dank ihrer überragenden Heimbilanz grüßen die Dubs mit einer 15:8-Bilanz vom 3. Platz im Westen.

Angeführt wird die Western Conference von den Los Angeles Clippers. Diese gastierten bei den Sacramento Kings und bejubelten einen 133:121-Favoritensieg. Besten Schützen der Clippers, die eine Bilanz von 15:6 aben, waren Tobias Harris (28 Punkte) und Montrezl Harrell (24).

LeBron James Matchwinner bei Lakers-Sieg

 

Mit den Lakers gewann auch noch das andere Team aus Los Angeles mit 104:96 bei den Indiana Pacers. Zu verdanken war es LeBron James, der einmal mehr seine Extraklasse unter Beweis stellte. Neben 38 Punkten pflückte der „King“ noch neun Rebounds und verteilte sieben Assists und sorgte somit nahezu im Alleingang für den zwölften Saisonsieg der Lakers, denen neun Niederlagen gegenüberstehen. Der Deutsche Moritz Wagner stand zwar im Kader, wurde hingegen nicht eingesetzt.

Pacers schlagen nach Horror-Start zurück

Die Indiana Pacers, Fünfter im Osten, fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel und der verletzte Superstar Victor Oladipo wurde schmerzlich vermisst. Los Angeles war hingegen sofort in der Partie und lag schnell mit 13:0 in Front. Das erste Viertel entschieden die Lakers mit 38:15 – die frühe Vorentscheidung? Mitnichten, denn so schnell gaben sich die Pacers nicht geschlagen. Im zweiten Viertel wachte Indiana auf und verkürzte den Rückstand zur Pause bis auf sechs Zähler. Die Aufholjagd ging weiter und mit einem verwandelten Dreier von Tyreke Evans ging Indiana zur Mitte des dritten Viertels gar in Führung.

Die Partie mündete in einem packenden Finish, in dem es James fast im Alleingang mit den Pacers aufnahm - mit Erfolg. Der 33-Jährige markierte allein in den letzten 4:30 Minuten zwölf Punkte, dem hatten die Hausherren nichts entgegenzusetzen.

Ein enorm wichtiger Sieg für die LA Lakers, die im Westen der NBA aktuell auf dem 7. Platz liegen. Achter sind übrigens die Dallas Mavericks. Die Mavs, die immer besser in Fahrt kommen, setzten sich tagszuvor beim texanischen Rivalen Houston Rockets souverän mit 128:108 durch und haben somit nach 19 Spielen zehn Siege auf der Habenseite.


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