Warriors mit Arbeitssieg - Houston Rockets setzen Zeichen - Cavs stoppen Pleitenserie

Auch ohne Draymond Green siegten die GS Warriors über Atlanta

Bildquelle: Keith Allison from Hanover, MD, USA [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die Golden State Warriors haben in der NBA einen Favoritensieg gegen die Atlanta Hawks eingefahren, mussten dabei aber unerwartet zittern. Für eine Überraschung sorgten derweil die Houston Rockets, die sich dank James Harden bei den Denver Nuggets durchsetzten. Auch die Cleveland Cavaliers waren in der Nacht zum Mittwoch im Einsatz und konnten ihre Pleitenserie beenden.

Auch ohne den verletzten Stephen Curry und den intern gesperrten Draymond Green fanden die Golden State Warriors nach der jüngsten Pleite bei den Los Angeles Clippers in die Erfolgsspur zurück. Mit 110:103 behielten die Dubs in eigener Halle über den Außenseiter Atlanta Hawks die Oberhand, allerdings war es ein hartes Stück Arbeit.

Green-Ersatz Jerebko dreht auf - Durant macht alles klar

Für Green besetzte Jonas Jerebko die Position des Power Forwards und der Schwede machte seine Aufgabe richtig gut. In 25 Minuten Einsatzzeit sammelte der Ex-Jazz-Akteur 14 Punkten und 13 Rebounds und markierte in seinem bislang besten Spiel für die Warriors sein erstes Double-Double in dieser Saison. Zudem legten auf Seiten des Champions noch Kevin Durant (29 Punkte) und Klay Thompson (24 Punkte) überzeugende Leistungen auf das Parkett und waren Garanten für den zwölften Sieg im 15. Spiel.

Doch insbesondere im ersten Durchgang erwiesen sich die Gäste aus Atlanta, bei denen Taurean Prince (22), Kent Bazemore (18) und DeAndre' Bembry zu gefallen wussten, als hartnäckig und hielten auch im zweiten Durchgang erstaunlich gut dagegen. Zwar drehten die Warriors traditionell im dritten Viertel auf (33:24) und lagen zwischenzeitlich mit 15 Zählern in Front, doch die Hawks kamen dank einer geschlossenen Teamleistung in der Schlussphase noch einmal richtig ran. 90 Sekunden vor Ende betrug der Rückstand nur noch fünf Punkte, aber die Golden State Warriors konnten sich in der Crunchtime auf Superstar Durant verlassen. Der Finals-MVP verpasste Atlanta 40 Sekunde vor dem Ende mit seinem Treffer aus der Mitteldistanz den K.o.

Golden State (12:3) führt das Tableau im Westen weiter an, während die Hawks (3:11) in der Eastern Conference Vorletzter sind.

Harden führt Houston Rockets in Denver zum Sieg

Die Houston Rockets konnten derweil mit ihrem Auswärtssieg bei den Denver Nuggets ein Ausrufezeichen setzen und gewannen mit 109:99. Dabei kam bei den Gästen James Harden zunächst überhaupt nicht in die Gänge und verbuchte in der ersten Halbzeit lediglich 3 Punkte. Doch die Nuggets, immerhin drittbestes Team im Westen, konnten daraus keinen Profit schlagen und lagen zur Halbzeit nur mit einem Punkt vorne. Das sollte sich rächen. Denn im zweiten Durchgang lief Harden richtig heiß und führte die Texaner, die erneut auf Carmelo Anthony verzichten mussten, mit 19 erzielten Punkten auf die Siegerstraße.

Aber auch der zuletzt etwas schwächelnde Chris Paul (21 Punkte) und Topscorer Clint Capela (24 Punkte), der elf seiner 15 Würfe traf, erwiesen sich in den letzten Minuten als zuverlässige Punktelieferanten, sodass die Houston Rockets eine zweistellige Führung herausspielten. Die Nuggets konnten die vierte Pleite in Folge nicht mehr abwenden und hatten vor allem in der Defensive immer wieder Probleme. Nikola Jokic war bei den Gastgebern mit 14 Zählern, 12 Rebounds und 7 Assists der beste Mann.

Während die Denver Nuggets (9:5) weiter Rang drei im Westen belegen, sind die Rockets (6:7) auf dem 12. Platz zu finden.

Cavs stoppen Talfahrt - Sieg über Charlotte Hornets

Trotz einiger Verletzungssorgen haben die Cleveland Cavaliers ihre fünf Spiele umfassende Pleitenserie mit einem deutlichen 113:89-Erfolg gegen die Charlotte Hornets gestoppt. In Abwesenheit der verletzten George Hill, Kyle Korver, Cedi Osman und Kevin Love rückte beispielsweise Jordan Clarkson ins Rampenlicht, der 24 Punkte für den NBA Meister von 2011 beisteuerte. Für die Caves war es allerdings erst der zweite Sieg bei elf Niederlagen, sodass sie weiter das Schlusslicht der Eastern Conference sind.

Cleveland legte los wie die Feuerwehr und streute den Hornets 38 Punkten im ersten Viertel ein, zur Halbzeit betrug der Cavs-Vorsprung komfortable 21 Zähler. Vor allem am Brett waren die Hausherren klar überlegen, allein Tristan Thompson pflückte satte 21 Rebounds und stellte damit eine persönliche Karrierebestleistung auf. Am Ende standen 60 Rebounds für die Cavaliers zu Buche, während die Hornets gerade einmal 37 Boards verbuchten.


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