Denver Nuggets bezwingen OKC Thunder im Topspiel - Raptors vermöbeln Boston Celtics

Setzte OKC Thunder schwer zu: Nuggets-Star Nikola Jokic

Bildquelle: Keith Allison from Hanover, MD, USA [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Am NBA Spieltag in der Nacht zum Mittwoch lieferten sich im Westen die Denver Nuggets und Oklahoma City Thunder mit Dennis Schröder ein packendes Verfolgerduell. Mit dem besseren Ende für die Nuggets, die sich bei ihrem Big Man Nikola Jokic bedanken können. Eine Ausrufezeichen setzten auch die Toronto Raptors, die den Boston Celtics eine krachende Pleite verabreichten.

Die Denver Nuggets haben das Topspiel der Western Conference gegen die Oklahoma City Thunder mit 121:112 gewonnen und den Gästen damit die dritte Niederlage in den vergangenen vier Spielen zugefügt. Allen voran Nikola Jokic legte auf Seiten der Nuggets mit 36 Punkten (11/25 FG) einen bärenstarken Auftritt hin, zudem verbuchte der serbische Center noch 10 Assists und 9 Rebounds.

 

Auch Will Barton (23 Punkte) und Jamal Murray (20) hatten großen Anteil an Denvers Heimsieg, die in der NBA Western Conference Tabelle mit einer Bilanz von 42:18 dem führenden Titelverteidiger Golden State Warriors (43:17) dicht auf den Fersen liegen.

OKC mit starker Aufholjagd

Die hochklassige Partie wurden den hohen Erwartungen gerecht und die Nuggets und Thunder legten ein sehr hohes Tempo aufs Parkett. Es dauerte bis Mitte des zweiten Viertels, ehe sich mit den Denver Nuggets ein Team etwas absetzen konnte. Die Offensive der Hausherren lief heiß und mit zwei verwandelten Dreiern in Folge besorgte Nikola Jokic die 64:51-Halbzeitführung.

OKC kämpfte sich zu Beginn des 3. Viertels zwar wieder heran, konnte die Denver Nuggets aber nicht stoppen. Zwischenzeitlich lagen die Hausherren mit 18 Zählern in Front. Aber die Thunder gaben sich längst noch nicht geschlagen und bliesen zu einer eindrucksvollen Aufholjagd. Im Schlussabschnitt agierte die OKC-Defense deutlich stärker, während sich die Nuggets einige Turnovers leisteten. Mit einem 21:6-Run machten es die Gäste um Russell Westbrook im Pepsi Center wieder richtig spannend.

Nuggets-Star Jokic versenkt Thunder - Schröder blass

Mit seinem ersten Treffer aus dem Dreierland besorgte Dennis Schröder den Ausgleich zum 97:97, ehe Westbrook mit dem nächsten Dreier die Thunder sechs Minute vor Schluss mit 100:97 in Führung brachte. Die Denver Nuggets blieben cool, schüttelten sich kurz und setzten zum Schlussspurt an. Gegen Jokic war einfach kein Kraut gewachsen und der Big Man zeichnete sich für neun der letzten 14 Nuggets-Punkte verantwortlich.

Topscorer für Oklahoma City Thunder, die im NBA Westen mit 38 Siegen und 22 Niederlagen vom 3. Platz grüßen, war Paul George mit 26 Punkten. Zudem steurte Westbrook noch 22 Punkte und 14 Rebounds bei. Schröder enttäuschte dagegen. DS31 hatte am Ende 11 Punkte, 5 Rebounds und 7 Assists auf der Scorecard zu stehen, traf aber nur fünf seiner 17 Würfe aus dem Feld. Jenseits der Dreierlinie fand nur einer von sieben den Weg in die Reuse.

Celtics kassieren Klatsche bei Toronto Raptors

Das Ost-Duell zwischen den Toronto Raptors und den Boston Celtics war hingegen eine klare Angelegenheit. Die Kanadier fegten die Kelten mit 118:95 aus eigener Halle und setzten damit ein dickes Ausrufezeichen!

Die Gründe für die herbe Auswärtsklatsche waren schnell gefunden: Zum einen erwischte Superstar Kyrie Irving einen schlechten Tag, zum anderen der desolate Auftritt im 2. Viertel! Konnten die Boston Celtics den ersten Durchgang noch mit 32:30 zu ihren Gunsten entscheiden, riss im zweiten Viertel komplett der Faden. Mickrige 12 Punkte sammelte das Team von Head Coach Brad Stevens und leistete sich zudem 8 Turnovers.

Die Raptors hatten leichtes Spiel, kamen auf 36 Zähler und gingen mit einer komfortablen 66:45-Führung in die Kabine. Diese baute Toronto nach der Pause weiter aus und fuhren einen ungefährdeten Heimsieg ein.

Raptors weiter auf Überholspur - Orlando Magic patzen in NY

Für die Toronto Raptors, die nun acht der letzten neun Spiele gewonnen haben und mit 45:17-Siegen erster Verfolger vom Ost-Spizenreiter Milwaukee Bucks (46:14) sind, erzielten Pascal Siakam (25 Punkte) und Kawhi Leonard (21) die meisten Punkte.

Auf Seiten der Celtics brachte es Irving hingegen in 28 Minuten Spielzeit nur auf magere 7 Zähler. Daniel Theis blieb ohne Punkte. Trotz der dritten Niederlage in Folge ist Boston (37:24) weiter Fünfter der Eastern Conference.

Im dritten Spiel des Abends mussten die Orlando Magic (28:34) einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Tickets verdauen. Der Neunte im Osten unterlag bei Schlusslicht New York Knicks (13:48) mit 103:108.


Boston Celtics, NBA

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