DKB Bundesliga: HSV Hamburg mit herber Pleite gegen Magdeburg

Der HSV Hamburg muss wohl seine Titelträume begraben. Zum Auftakt des 29. Spieltages verlor der finanziell angeschlagene Champions-League-Gewinner beim SC Magdeburg nach schwacher Vorstellung mit 25:33 (11:15).

Während der HSV den Sprung auf den 2. Platz verpasste, bleibt der SCM nunmehr seit sechs Spielen in Folge ungeschlagen und festigte den 7. Rang in der Tabelle der DBK Handball-Bundesliga. Die Meisterschaft wird man beim HSV Hamburg wohl abschreiben müssen. Die Truppe von Trainer Martin Schwalb verlor ihr Gastspiel in Magdeburg klar und deutlich mit 25:33.

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Bester Werfer auf dem Feld war Rechtsaußen Robert Weber, der Österreicher in Diensten der Ostdeutschen verbuchte elf Tore und zeigte sich besonders treffsicher. Zudem steuerten noch Stefan Kneer, Yves Grafenhorst sowie Bartosz Jurecki jeweils vier Toren zum deutlichen Sieg gegen die Hamburger bei. Aufseiten des HSV war Joan Canellas mit sechs Toren bester Werfer, Hans Lindberg traf fünfmal ins Schwarze.

Die Hamburger erwischten zwar den besseren Auftakt und dominierten in den Anfangsminuten das Spielgeschehen, doch binnen fünf Minuten konnte der SC Magdeburg aus einem 3:4-Rückstand (9. Spielminute) eine 7:4-Führung (14.) machen. Dabei hatte auch SCM-Keeper Gerrie Eijlers, der zur neuen Saison vorzeitig zum Bundesligakonkurrenten Minden wechseln wird, mit starken Paraden großen Anteil daran, dass die Gäste aus dem Norden auf Distanz gehalten wurden.

Im Laufe der 1. Halbzeit führten die Gladiatoren mehrmals mit sechs Toren. Doch kurz vor der Pause konnten die Hamburger immerhin den Rückstand etwas zum Schmelzen bringen und kamen bis auf vier Treffer zum 15:11-Pausenstand aus Sicht der Magdeburger heran.

HSV Hamburg wohl raus aus dem Titelrennen

Doch wer glaubte, dass der HSV Hamburg nach dem Seitenwechsel zur großen Aufholjagd blasen würde, sah sich getäuscht. Zwar kam das Schwalb-Team noch einmal bis auf drei Tore heran, doch sowohl in der Defensive als auch in der Offensive leistete sich der HSV einfach zu viele Fehler, sodass die Magdeburger am Ende einen souveränen und ungefährdeten 33:25-Sieg bejubeln durften. „Wir haben in der Abwehr viel zu viele Zweikämpfe verloren und kamen nicht wirklich ins Spiel. Insgesamt hat uns das nötige Durchsetzungsvermögen gefehlt“, analysierte HSV-Coach Schwalb die herbe Pleite.

Hamburg bleibt mit 46:12 Punkten auf dem 4. Platz in der DKB Bundesliga und muss nun auf einen Ausrutscher des Führungsduos THW Kiel (49:7) oder Rhein-Neckar Löwen (47:9) hoffen, die beide im absoluten Spitzenspiel am Abend in Mannheim aufeinandertreffen. Auf Rang 3 lauert die SG Flensburg-Handewitt (46:10). Der SC Magdeburg (33:25) bleibt weiterhin Siebter.


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