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Gerüchte um Rückkehr: Heuert Union-Manager Oliver Ruhnert beim FC Schalke an?

Bildquelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag CC BY 2.0 [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Beim FC Schalke 04 liegt vieles im Argen. Die Knappen kämpfen in der 2. Liga gegen den Abstieg, gehen finanziell am Krückstock und im Hintergrund tobt ein Machtkampf auf der Führungsebene. Eine Opposition forciert die Rückkehr von Oliver Ruhnert, der als neuer Schalke-Boss installiert werden soll. Der Erfolgsmanager vom 1. FC Union ist nicht abgeneigt.

Verliert der 1. FC Union Berlin nach der einvernehmlichen Trennung von seinem langjährigen Erfolgstrainer Urs Fischer mit Oliver Ruhnert nun DAS zweite prägende Gesicht des sensationellen Höhenflugs der letzten fünf Jahre? Durchaus denkbar. Denn der Geschäftsführer Sport der Eisernen steht bei einer namentlich nicht genannten Opposition beim FC Schalke ganz oben auf der Wunschliste.

Medien: Oliver Ruhnert an Chef-Posten auf Schalke „interessiert“

Schon seit einiger Zeit machen entsprechende Gerüchte die Runde, wonach sich eine Rückkehr von Oliver Ruhnert nach Gelsenkirchen anbahnt. Und nachdem der 52-Jährige bei Union Berlin, wo er seit 2018 als Manager fungiert, alles erreicht hat und die Köpenicker auch dank seiner klugen Transfers von einem Zweitligisten zu einem Teilnehmer an der Champions League geformt hat, scheint Ruhnert eine neue Aufgabe zu reizen.

Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll Ruhnert durchaus daran „interessiert“ sein, auf Schalke die Verantwortung zu übernehmen. Sollte der Putschversuch bei den Knappen von Erfolg gekrönt und die aktuell Verantwortlichen um Aufsichtsratschef Axel Hefer erfolgreich gestürzt worden sein, gilt es dem Bericht zufolge als sehr wahrscheinlich, dass Oliver Ruhnert auf Schalke das Ruder übernimmt.

Was für einen Ruhnert-Wechsel vom 1. FC Union zum FC Schalke spricht

Trotz seiner hohen Wertschätzung beim 1. FC Union ist und bleibt der FC Schalke 04 nach wie vor der Herzensklub von Ruhnert. Der Union-Boss ist bekennendes Mitglied der Königsblauen und in der Region tief verwurzelt. Vor seiner Zeit bei den Eisernen war Oliver Ruhnert bereits neun Jahre auf Schalke in verschiedenen Rollen tätig, vornehmlich als Chef der Knappenschmiede. Schon damals konnte der gebürtige Arnsberger Eindruck hinterlassen und steht bis heute beim Anhang der Königsblauen hoch im Kurs.

 

 

Was noch für ein denkbaren Ruhnert-Abschied von Union Berlin spricht: Mit den Eisernen hat er das Maximum erreicht. Mehr als die erfolgreiche Qualifikation für die Königsklasse ist mit dem FCU nicht drin.

Abmachung: Ruhnert kann FCU „jedes Jahr auf eigenen Wunsch verlassen“

Bei Union Berlin sitzt Ruhnert trotz der sportlichen Krise in der Bundesliga weiterhin fest im Sattel. Doch der Bundesliga News zufolge, gibt es zwischen Oliver Ruhnert und FCU-Präsident Dirk Zingler, die ein sehr vertrauensvolles und enges Verhältnis pflegen, ein Gentlemen’s Agreement. Demnach kann Ruhnert Union Berlin trotz gültigen Vertrags „jedes Jahr auf eigenen Wunsch verlassen“.

Die Herausforderung beim FC Schalke wolle sich Ruhnert aber nur unter einer Bedingung antun: Man müsse ihm die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, die es zwingend braucht, um den Revierklub wieder in erfolgreiche Gewässer zu führen. Ex-Schalke-Boss Clemens Tönnies, angeblich einer der Strippenzieher der Opposition, soll schon Bereitschaft signalisiert haben, den Königsblauen wirtschaftlich unter die Arme zu greifen. Schalke und Ruhnert? Der Flirt wird heißer…

2. Liga, Bundesliga
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