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Gruppe E im Überblick: Das sind Deutschlands Gegner in der Gruppenphase der WM 2022

Bildquelle: Palácio do Planalto CC BY 2.0 [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Mit der Auslosung der Mannschaften für die Gruppenphase hat die WM 2022 in Katar einen konkreteren Rahmen bekommen. Spielpläne werden mit Leben gefüllt, Prognosen für den Verlauf des Turniers sind in vollem Gange und auch die Buchmacher haben ihre Portfolios ergänzt, sodass Fußballfans bei verschiedenen Anbietern bereits jetzt auf die Gruppenphase und den weiteren Verlauf der WM 2022 Wetten platzieren können.

Vor allem die Gruppe E hat es in sich und dürfte nicht nur für deutsche Fans besonders interessant sein. Neben dem deutschen Nationalteam ist mit Spanien direkt ein weiterer heißer Titelkandidat in der Gruppe vertreten. Doch auch alte Bekannte warten in der Gruppe, denn Costa Rica war bereits 2006 bei der Heim-WM in Deutschland Gruppengegner.

Außenseiterchancen für Japan?

Japan hat sich auf direktem Weg für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar qualifiziert, dürfte aber trotz der soliden Leistungen keine große Hürde für die deutsche Nationalmannschaft darstellen. Blickt man etwas genauer auf die Qualifikation, lassen sich auch einige Schwächen des Teams ausmachen. In den 10 Spielen gab es zwei Niederlagen und ein Remis, somit konnte sich Japan nicht den Gruppensieg sichern, sondern musste sich Saudi-Arabien geschlagen geben. Doch das Team rund um Cheftrainer Hajime Moriyasu ist zuversichtlich und will bei der Fußball-WM glänzen. Das japanische Nationalteam hat aktuell keinen Top-Star in den eigenen Reihen.

Betrachtet man die Marktwerte, kommt der 29-jährige Kento Hashimoto nicht über einen Wert von 2,2 Millionen Euro hinaus. Zum Vergleich, ein Kai Havertz hat derzeit in etwa den 28-fachen Marktwert. Auf dem Papier dürfte also alles klar sein und Deutschland sollte keine Probleme gegen Japan haben. Bisher gab es ein Aufeinandertreffen in Pflichtspielen, sondern nur in Testspielen. Das letzte direkte Duell fand 2006 statt und endete mit einem 2:2. Aussagekräftig ist dieses Ergebnis jedoch nicht wirklich.

Spanien geht als Favorit ins Rennen

Spanien ist ohne Diskussion der größte Konkurrent für Deutschland in der Hammergruppe E. Denn auch die Spanier haben das gleiche Ziel wie die deutsche Mannschaft ausgegeben. Alles andere als ein Gruppensieg wäre enttäuschend. Spanien konnte die Qualifikation genauso wie Deutschland auf dem ersten Platz beenden, schnitt aber generell etwas schlechter ab. Dass die Spanier nichtsdestotrotz das Potenzial haben Deutschland zu besiegen, hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt.

Denn am 17. November 2020 kam es zu einem bitteren Aufeinandertreffen, das die Spanier mit 6:0 für sich entscheiden konnten. Auch das Halbfinale der WM 2010 und das Finale der EM 2008 hat Deutschland jeweils mit 0:1 verloren. Das Team rund um Luis Enrique wird auch bei der WM in Katar voll mit absoluten Stars sein. Rodri, Ansu Fati, Pau Torres und Co. werden eine schwierige Aufgabe für die Elf von Hansi Flick darstellen.

Costa Rica könnte die Überraschung werden

Costa Rica ist ein alter Bekannter und war bereits 2006 bei der Weltmeisterschaft in Deutschland ein Gegner in der Gruppenphase. Besonders hervorgehoben werden muss bei den Los Ticos Keylor Navas. Der Torhüter war bereits für Real Madrid tätig und steht aktuell bei Paris St. Germain unter Vertrag. Auch Joel Campbell ist im europäischen Profifußball kein Unbekannter und hat für den FC Arsenal gekickt. Dass Costa Rica bei der WM 2022 in Katar mit von der Partie ist, verdanken sie einem fußballerischen Kraftakt, der ihnen die Chance auf das Play-off gegen Neuseeland sicherte. Man konnte sechs von sieben Spielen gewinnen und war bereits seit sieben Spielen ungeschlagen, als man auf Neuseeland traf.

 

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Auch hier konnte Costa Rica bereits in den ersten Minuten den Sieg fixieren und den Lauf rund um die WM-Qualifikation fortsetzen. Natürlich wird die Mannschaft von Cheftrainer Luis Fernando Suárez mit einer breiten Brust nach Katar reisen. Acht Siege und ein Unentschieden aus den letzten 10 Spielen können sich durchaus sehen lassen und sprechen für die Willensstärke der Mannschaft. Erster Kontrahent ist Spanien. Wenn die Los Ticos auch gegen diesen schier übermächtigen Gegner Punkte holen können, muss Deutschland sich auf jeden Fall in Acht nehmen. Beim letzten Aufeinandertreffen, der WM-Gruppenphase 2006, gab es jedoch keine Probleme für die deutsche Nationalelf. Man konnte ein torreiches Match mit 4:2 erfolgreich beenden.

WM 2018 soll Nationalelf als Warnung dienen

Spätestens seit der Weltmeisterschaft 2018 in Russland muss Deutschland aber vor jedem Gegner gewarnt sein. Denn mit Schweden, Mexico und Südkorea warteten eigentlich harmlose Gegner und nahezu jeder hat mit einem einfachen Weiterkommen der Nationalelf gerechnet. Am Ende schied man mit drei Punkten als Letzter aus der Gruppenphase aus.

Doch die Mannschaft hat auf das fast schon skandalöse Ausscheiden reagiert und auch personelle Veränderungen getroffen. Dass man auf dem Papier schwächere Gegner nun nicht mehr unterschätzt, hat bereits die WM-Qualifikation gezeigt. Neun Siege aus 10 Spielen und nur vier Gegentreffer zeigen, dass Hansi Flick und seine Jungs wirklich jeden Gegner ernst nehmen.

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