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Premier League: Felix Magath übernimmt FC Fulham

Sah es noch Anfang der Woche so aus, als würden im Aufsichtsrat des Hamburger SV über kurz oder lang die nötigen Stimmen für die Verpflichtung von Felix Magath zusammenkommen, hat der 60 Jahre alte Fußballlehrer am Freitag einen Tag nach seiner Absage an den HSV für einen Paukenschlag gesorgt.

Via Facebook gab Magath selbst bekannt, künftig den FC Fulham zu trainieren: “Es geht wieder los, ich kehre in den Fußball zurück. Ab sofort bin ich Manager beim FC Fulham, werde künftig in der Premier League arbeiten. Ein fantastisches Arbeitsumfeld für jeden Trainer und Fußballer. Dieser traditionsreiche, großartige Verein und sein Besitzer Shahid Khan haben mich völlig überzeugt und mir die Verantwortung als Manager übertragen. Dem Club und dem Eigentümer danke ich für dieses Vertrauen.“

Während der entlassene Rene Meulensteen, der erst Anfang Dezember Martin Jol abgelöst hatte, keinen Hehl daraus machte, die Entscheidung des Vereins nicht zu verstehen, nachdem er noch Ende Januar eine Reihe von Transfers tätigen durfte, mit denen Fulham den Klassenerhalt schaffen sollte, darf man gespannt sein, wie Magath als erster deutscher Trainer, in der englischen Premier League zurechtkommt.

Magath trifft auf Holtby, Riether und Dejagah

Auf völliges Neuland trifft Magath in Fulham indes nicht. So stehen mit Sascha Riether und Ashkan Dejagah zwei Spieler im Kader der Cottagers, die 2008/09 unter Magath mit dem VfL Wolfsburg Deutscher Meister wurden. Und auch mit dem Ende Januar auf Leihbasis von den Tottenham Hotspurs nach Fulham gewechselten Lewis Holtby hat Magath bereits beim FC Schalke 04 zusammengearbeitet.

Weil an diesem Wochenende der Pokal auf dem Programm steht und Fulham bereits ausgeschieden ist, hat Magath eine Woche Zeit, um seine neue Mannschaft kennenzulernen und auf das Auswärtsspiel am nächsten Samstag bei West Bromwich Albion vorzubereiten.

Bei vier Punkten Rückstand ans rettende Ufer, wo just West Bromwich steht, hat Magath keine lange Eingewöhnungszeit und muss gleich Ergebnisse liefern, um den Londoner Klub in der Premier League zu halten. Dass er als Feuerwehrmann zu Großem fähig ist, hat Magath indes in Deutschland schon hinreichend unter Beweis gestellt.

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