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Basketball: Bayern München ist Pokalsieger – 80:75-Sieg im Finalkrimi über Alba Berlin

Bildquelle: By Beaverbasketball CC BY-SA 2.0 [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Jubel bei den Basketballern von Bayern München: Das Team von Trainer Sasa Djordjevic setzte sich in einem packenden Finalkrimi des Top-Four-Turniers in Neu-Ulm gegen Alba Berlin knapp mit 80:75 (36:38) durch und ist somit erstmals seit 50 Jahren wieder deutscher Pokalsieger! Im Spiel um Platz drei behielt Gastgeber ratiopharm Ulm die Oberhand.

Nach einem spannenden Final-Fight freute sich ein erleichterte Djordjevic bei „Telekom Sport“: „Der erste Titel mit Bayern München bedeutet mir unheimlich viel. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs und den ganzen Stab.“ Der FCB hatte in den vergangenen zwei Jahren jeweils das Endspiel verloren. Bei den Hauptstädtern herrschte indes große Enttäuschung: „Das ist unheimlich bitter“, sagte Nationalspieler Joshiko Saibou, der vor allem mit der Leistung in der Schlussphase haderte:

„Wir haben am Ende die falschen Entscheidungen getroffen.“ Beim FC Bayern stach Jared Cunningham heraus, der mit 28 Punkten auftrumpfte und somit großen Anteil am ersten wichtigen Titelgewinn der Münchner seit der Meisterschaft 2014 hatte.

Für Alba Berlin war hingegen Luke Sikma mit 14 Zählern der beste Schütze. Mit einem Sieg hätten die Berliner ihren zehnten Pokaltriumph perfekt machen können und hätten mit Rekordsieger Bayer Leverkusen gleichgezogen. Dabei erwischte Alba im Duell der derzeit besten Teams der Basketball Bundesliga den besseren Start und ging mit seinem jungen Team entschlossen und forsch zu Werke. Nach sechs Minuten lagen die Berliner mit 13:6 in Front, doch der BBL-Spitzenreiter aus München ließ sich trotz schwacher Trefferquote nicht abschütteln. Hobbs verkürzte mit einem Buzzerbeater zum 19:20 und im zweiten Viertel gingen die Bayern erstmals in Führung. Die Finalgegner schenkten sich nichts, sodass sich keine Mannschaft bis zur Halbzeit absetzen konnte.

FC Bayern holt 10-Punkte-Rückstand auf

Im dritten Viertel waren die Albatrosse wieder tonangebend, wacher und dominierten das Brett, sodass man mit einer 59:54-Führung in den vierten und letzten Abschnitt ging. Dort konnte Berlin in der 32. Minute seinen Vorsprung auf zehn Punkte ausbauen und hatte schon eineinhalb Hände am Pokal. Aber der FC Bayern konnte sich aus der kritischen Phase befreien, hatte in der entscheidenden Phase das ruhigere Händchen und stemmte sich vehement gegen eine erneute Final-Schlappe. Mit Erfolg: Die Münchner verbuchten das bessere Ende für sich und konnten sich an Alba Berlin zugleich für die erlittene Pokalpleite von 2016 (65:67) revanchieren, was standesgemäß mit einer Weißbier-Dusche gefeiert wurde.

Mit dem Pokalsieg hat Bayern München seinen Anspruch die Nummer eins in Deutschland zu werden klar untermauert und setzen auch mit Hinblick auf die anstehenden Playoffs in der Meisterschaft ein Ausrufezeichen.

Platz drei bei der Endrunde um den deutschen Basketball-Pokal ging an ratiopharm Ulm, die im Halbfinale noch an Bayern gescheitert waren (73:84). Die Schwaben bezwangen auf heimischen Parkett den Erstliga-Vierten medi Bayreuth hauchdünn mit 81:79 (40:41).

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