eSports: David Villa gründet eigenes eSports-Fußball-Team


David Villa mit neuen Aufgaben

Bildquelle: Carlos Delgado [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Der legendäre Stürmer David Villa, der für die spanische Nationalmannschaft und New York City spielt bzw. spielte und Kapitän seiner amerikanischen Mannschaft ist, erweitert seine bereits vielseitige Sportkarriere um ein weiteres Kapitel. Er kündigte Anfang Oktober an, dass er ein eSports-Fußball-Team gründen würde.

Die Einführung eines eSports-Teams ist in der heutigen Welt sicherlich ein cleverer Geschäftszug, da das Interesse an diesen Spielen zunimmt und damit auch die Möglichkeiten zu wetten. Das neue Projekt wird als DV7 e-Soccer bekannt werden, was, wie jeder weiß, der die aktuellen Sportnachrichten verfolgt, eine leichte Abwandlung von dem DV7-Fußballnamen ist, den Villa bereits für die Arbeit mit jungen Fußballspielern benutzt.

Der Aufstieg der Fußballmarke DV7

Nachdem er viele Rekorde aufstellte und sich als bester Torschütze Spaniens einen Namen machte, trat Villa am Ende der Weltmeisterschaft 2014 aus der spanischen Nationalmannschaft zurück. Eines der Unternehmen, die er danach gründete – man könnte argumentieren, dass er wesentlich mehr Freizeit hatte – war DV7 Soccer.

DV7 Soccer besteht aus Fußballkliniken, Camps, Akademien und Vereinen und ist ein Netzwerk von jungen Spielern und Jugendmannschaften auf der ganzen Welt. Das Ziel ist es, aufstrebenden Stars zu helfen, ihre Fähigkeiten und gleichzeitig ihre eigene starke Moral zu entwickeln. DV7 Soccer wurde 2016 gegründet und passt gut zu Villa, der als sehr positives Vorbild gilt.

Der Name DV7 basiert auf den Initialen von Villa und seiner Trikotnummer, die er trägt, wenn er für Spanien spielte. Dies zeigt noch deutlicher, dass das zeitlich gut abgestimmte Projekt dem Spieler sehr am Herzen liegt. Es hat sich bisher mit 8 Clubs in Asien, Amerika und Europa als sehr erfolgreich erwiesen. Jetzt geht es weiter mit dem Schwesterprojekt DV7 e-Soccer. Villa beendete im August seinen Ruhestand und verfolgt seine Fußballkarriere eindeutig in alle möglichen Richtungen.

Der erste Start von DV7 e-Soccer

Das DV7 e-Soccer-Team startet mit dem Wettbewerb der Virtual Football Organisation (VFO) der FIFA. Die Mannschaft von Villa wird im Pro-Club-Modus antreten, in dem Mannschaften angepasst und in klassifizierten Meisterschaften gespielt werden können.

Es werden mehrere Erst- und Zweitligisten aus der Primera División sowie der mexikanische Club America und andere internationale Teams antreten. Wenn sich der Wettbewerb in naher Zukunft auf Deutschland und Frankreich ausweitet, werden diese Länder auch eigene Teams haben. Das DV7 e-Soccer-Team von Villa ist in der vierten Liga Gruppe A der spanischen virtuellen Liga, obwohl Einzelheiten über das Team selbst noch nicht leicht zu finden sind.

Ein moderner Spieler mit traditionellen Werten

Er kündigte die Gründung von DV7 e-Soccer über Twitter an und fügte hinzu, dass das Team in der FIFA 18 VFO spielen würde. Das ist nicht wirklich überraschend, wenn man die verschiedenen Unternehmungen des Spielers betrachtet. Er ist eindeutig ein Spieler, der den Anforderungen von heute gewachsen ist, sowohl auf als auch außerhalb des Spielfeldes, und er ist es gewohnt, internationale Schlagzeilen zu machen.

Villas Ansporn und Hingabe zum Fußball spiegeln sich deutlich in seiner Ernennung zum ersten Kapitän des New York City Football Club und der Tatsache, dass er das allererste Tor der Mannschaft erzielte, wieder. Er ist als ein wirklich erfolgreicher Torschütze bekannt und sein Stil hat den sehr spezifischen Lehrplan inspiriert, der bei allen DV7 Soccer-Events und -Einrichtungen gelehrt wird. Dies ist zweifellos auch beim DV7 e-Soccer-Team der Fall und es wird interessant zu sehen, wie die Leistungen der Spieler ausfallen werden, wenn sie endlich der Öffentlichkeit präsentiert werden.

So vorausdenkend, wie Villa auch ist, versteht er auch die Bedeutung von altehrwürdigen Idealen wie harte Arbeit, Hingabe und standhafte Unterstützung. Er brach sich bekanntlich sein Bein, als er gerade vier Jahre alt war, und musste mit seinem schwächeren Bein üben, was ihn schließlich beidfüßig machte. Fast hörte er mit 14 auf zu spielen, nachdem er von seinem Trainer enttäuscht worden war. Dennoch erinnerte er sich daran, dass sein Vater ihn unterstützt, ermutigt und trainiert hat. Wie er selbst sagt, hat sich Villa "nie alleine auf einem Fußballplatz" befunden. Dies prägt seine Absichten mit DV7 und deshalb sollten sie alle erfolgreich sein.