Formel 1: Hamilton Erster beim GP von Ungarn


Formel 1: Lewis Hamilton siegt in Ungarn

Es gibt sicherlich Angenehmeres als bei annähernd 40 Grad im Schatten und mehr als 50 Grad auf dem Asphalt mit 300 km/h beim Fomel 1 Rennen über den Hungaroring zu jagen, doch machte die Hitzewelle in Europa natürlich auch vor dem Großen Preis von Ungarn nicht Halt. Am coolsten präsentierte sich bei den tropischen Temperaturen Lewis Hamilton, der im Mercedes die Konkurrenz hinter sich ließ und nach seinem ersten Tagessieg nun auch in der Fahrerwertung wieder Hoffnung schöpft. In Budapest ganz oben auf dem Treppchen zu stehen war für Hamilton indes nichts Neues. Schon dreimal zuvor konnte der Brite den Großen Preis von Ungarn für sich entscheiden und sein Punktekonto auf 124 zu erhöhen.

Der von der Pole Position gestartete Hamilton kam am Ende mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung vor Ex-Weltmeister Kimi Raikkönen im Lotus ins Ziel. Raikkönen rückte in der Gesamtwertung Zweiter auf den zweiten Platz vor mit nun 134 Zählern, wohingegen Fernando Alonso als Fünfter in Budapest jetzt mit 133 Punkten nur noch Dritter ist. Dritter auf dem Hungaroring wurde der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull, der es allerdings wieder nicht schaffte, in Budapest zu gewinnen. Kein Wunder, dass der Heppenheimer trotz ausgebauter Führung in der Fahrerwertung mit inzwischen 172 Punkten am Ende nicht zufrieden war: "Das war nicht das beste Rennen für mich, ich wollte natürlich mehr. Es ist nicht optimal gelaufen."

Vettel mit Platz 3 in Ungarn hochzufrieden

Letztlich musste Vettel aber sogar mit dem dritten Platz hochzufrieden sein, war der Lotus von Romain Grosjean doch flotter unterwegs als Vettels Red Bull-Bolide, was nach den Leistungen im Training am Freitag und Samstag etwas überraschte. Grosjeans Pech und Vettels Glück war schließlich die Durchfahrtstrafe für den Franzosen wegen eines Überholmanövers gegen Felipe Massa, bei dem er die Strecke verließ. Wohl nur deshalb musste Vettel den schließlich auf Rang sechs einlaufenden Grosjean nicht passieren lassen. Profiteur dieser Strafe war außerdem Vettel Teamkollege Mark Webber im zweiten Red Bull, der als Vierter über die Ziellinie fuhr.

Wenig erfolgreich verlief das Formel 1 Rennen derweil für Nico Rosberg, der seinen Mercedes fünf Runden vor Schluss mit einem Motorschaden abstellen musste. Auch für Adrian Sutil im Force India war bereits nach 19 Runden wegen Problemen an der Hydraulik Schluss, während Nico Hülkenberg im Sauber zwar ins Ziel kam, die Punkteränge als Elfter aber verpasste.