DKB Bundesliga: Steffen Weinhold 2014 zum THW Kiel


Weinhol wechselt 2014 zum THW Kiel

Der THW Kiel hat einen weiteren Transfercoup gelandet und Steffen Weinhold vom Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt für die kommende Saison verpflichtet. Der Rückraumspieler, der in die Fußstapfen von Christian Zeitz treten soll, erhält beim Rekordmeister einen Dreijahres-Vertrag.

Der THW Kiel hat sich nach Spielmacher Domagoj Duvnjak, der vom HSV Hamburg kommen wird, den nächsten namhaften Spieler für die die kommende Saison geangelt. Diesmal wilderten die Zebras bei Flensburg, wo man sich die Dienste von Steffen Weinhold sicherte. Beide Vereine haben den Wechsel bereits offiziell bestätigt.

Für die SG ist es ein herber Verlust, zumal der deutsche Nationalspieler für die kommenden Jahre als Eckpfeiler bei Flensburg-Handewitt fest eingeplant war. Doch nach dem Linkshänder Christian Zeitz bekannt gegeben hat, dass er im nächsten Jahr Kiel den Rücken kehren wird und beim ungarischen Spitzenklub Veszprem anheuert, hatte sich die THW schnell nach adäquatem Ersatz umgeschaut und ist wenig überraschend auf Weinhold gestoßen. Der 27-jährige Linkshänder, der sowohl als Rückraumspieler als auch Spielmacher eingesetzt werden kann, ist ein idealer Nachfolger.

Entsprechend groß ist die Freude im Lager der Zebras. „Wir haben Steffen seit Längerem beobachtet. Mit seiner Spielweise passt er hervorragend in unser System“, erklärte THW-Manager Klaus Elwardt und ergänzte: „Wir sind überzeugt, dass er noch lange nicht am Ende seiner positiven Entwicklung angekommen ist und uns schnell helfen wird.“ Auch Steffen Weinhold selbst hat sich zu seinem brisanten Wechsel zum großen schleswig-holsteinischen Rivalen geäußert. „Mit der frühen Bekanntgabe meines Wechsels möchte ich klare Fakten schaffen und der SG Flensburg-Handewitt, der ich viel zu verdanken habe, die Möglichkeit einräumen, in Ruhe einen Nachfolger zu finden“, sagte Weinhold.

Weinhold und Duvnjak das neue Traum-Duo

Weinhold wechselte erst im letzten Jahr vom TV Großwallstadt nach Flensburg und erzielte in bislang 59 Pflichtspielen 153 Tore für die SG. Doch mit der Bekanntgabe seines Wechsels zum Erzrivalen hat er sich wenig Freunde in Flensburg gemacht und so werden stürmische Zeiten auf den 47-fachen Nationalspieler zukommen. Nicht umsonst wurde Weinholds ehemaliger Mitspieler Petar Djordjic von den eigenen Fans gnadenlos ausgepfiffen, als er in der letzten Saison seinen Wechsel zum anderen Nordrivalen HSV Hamburg innerhalb der DKB Bundesliga vorzeitig bekannt gab. Ein ähnliches Schicksal blüht jetzt auch Steffen Weinhold.

Ähnlich sieht es auch Stefan Kretzschmar. „Oh Steffen, das werden keine einfachen Monate für dich mehr bei der SG Flensburg-Handewitt“, meldete sich der Ex-Nationalspieler via Twitter zu Wort.