Transfergerüchte: Wolfsburg buhlt um Modeste - Mainz testet Stephen Sama


Wolfsburg buhlt um Modeste - Mainz testet Stephen Sama

So langsam gehen Klaus Allofs die Ideen aus, welchen Stürmer man in Wolfsburg als Neuzugang präsentieren könnte. Nachdem Namen wie beispielsweise Fernando Torres oder auch Samuel Eto´o in der Autostadt herumgeistern, schraubt man anscheinend die Ansprüche etwas herunter.

Interessiert war man auch an Romelu Lukaku, Mario Mandzukic und Alvaro Morata, die den Wölfen allesamt einen Korb gaben. Nun hat man anscheinend den Franzosen Anthony Modeste ins Visier genommen. Der 26-jährige wurde in der letzten Woche bereits mit Hertha BSC in Verbindung gebracht.

 

Manager Michael Preetz wiegelte jedoch ab und sagte, dass an dem Transfergerücht nichts dran sei. Modeste schien bereits mit Lokomotive Moskau einen neuen Verein gefunden zu haben, aber der Transfer platzte dann doch noch.

Klaus Allofs und Dieter Hecking benötigen unbedingt noch einen treffsicheren Stürmer, der die Probleme im Wolfsburger Angriff beseitigen kann. Anthony Modeste wäre so einer, der dies bewerkstelligen könnte. Im Raum steht angeblich eine Ablöse in Höhe von 6 Millionen Euro, die für den VfL Wolfsburg ein Klacks wäre. Man darf also gespannt sein, wie sich der Transferpoker um Modeste von der TSG Hoffenheim entwickeln wird.

Beim FSV Mainz 05 testet man derweil den U20-Nationalspieler Stephen Sama, der zuletzt für die U21 vom FC Liverpool auflief. Dort wurde sein Vertrag nicht verlängert, sodass Sama momentan vereinslos ist und ablösefrei zu den Mainzern wechseln könnte.

Stephen Sama auf dem Sprung zu Mainz 05?

Der 21-jährige Innenverteidiger wurde in Bamenda (Kamerun) geboren, besitzt jedoch die deutsche Staatsangehörigkeit und spielte in seiner Jugend unter anderem für den VfL Bochum und für Borussia Dortmund, ehe er 2009 ablösefrei zum FC Liverpool wechselte. Für den FSV Mainz 05 stand er am Sonntag im Testspiel gegen den FC Granada auf dem Platz und hinterließ eine erste Duftmarke.

Stephen Sama ist beidfüßig veranlagt und kann zudem auch als Rechtsverteidiger aufgeboten werden. Schaut man sich seinen Werdegang an, dann könnte er sich bei den Mainzern zu einer Überraschung mausern.

 

Monaco buhlt um Shaqiri

Ein anderer Spieler könnte die Bundesliga doch noch verlassen, wenn man den Medienberichten Glauben schenken kann. Xherdan Shaqiri hatte in der Sommerpause immer wieder betont, dass er nicht sonderlich scharf auf die Ersatzbank der Bayern ist. Karl-Heinz Rummenigge erteilte dem Schweizer zwar ein Wechselverbot, aber der Edelreservist, der bei der Fußball WM mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte, lässt sich ein kleines Hintertürchen offen.

Der AS Monaco soll erneut Interesse an einer Verpflichtung von Shaqiri haben. Noch ist das Transferfenster bis Ende August geöffnet und sollte Shaqiri den FC Bayern München unbedingt verlassen wollen, dann wird man ihm sicherlich keine Steine in den Weg legen.