Transfergerüchte: Plant HSV Rückholaktion von Änis Ben-Hatira? - N´Koudou im Fokus


HSV an Ben-Hatira und N´Koudou dran

Interessante Worte konnte man heute im hohen Norden der Republik vernehmen. So soll der Hamburger SV tatsächlich über eine Rückholaktion von Änis Ben-Hatira nachdenken. Dietmar Beiersdorfer äußerte sich dazu bereits gegenüber der „MOPO“. Der Ex-Herthaner stand schon einmal beim HSV unter Vertrag. Zwischen 2006 und 2011 absolvierte der gebürtige Berliner insgesamt 87 Partien für die erste und zweite Mannschaft der Nordlichter.

Neben Ben-Hatira soll man es aber auch auf einen Spieler von Olympique Marseille abgesehen haben, wie französische Medien berichten! „L´Épique“ nennt den Hamburger SV als einen von mehreren Interessenten für Georges-Kevin N´Koudou, der als großes französisches Talent gilt.

Erst vor einem Jahr wechselte Georges-Kevin N´Koudou für rund 1,5 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten FC Nantes zu Olympique Marseille, wo er gleich zu einer Stammkraft wurde. 28 Partien absolvierte er in der vergangenen Saison für seinen neuen Klub. Mit 5 Toren und drei Torvorlagen ist seine Quote gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass N´Koudou gerade einmal 21 Jahre alt ist.

Der Linksaußen wird aber auch mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht, wie das französische Blatt berichtet. So sollen es gleich mehrere Interessenten aus der englischen Premier League geben, die den wendigen Flügelstürmer gern verpflichten wollen. Bournemouth, Everton und Tottenham Hotspur wird Interesse nachgesagt.

Bei Olympique Marseille hat der U21-Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2020, sodass eine nicht geringe Ablöse fällig werden dürfte. Mit rund 5 Millionen Euro Marktwert konnte er seinen Wert in den letzten 12 Monaten mehr als verdoppeln. Der Hamburger SV würde sich im Fall der Fälle ein begnadetes Talent sichern, wenn man sich gegen die Konkurrenz aus England durchsetzen könnte.

Bei Änis Ben-Hatira sieht die ganze Sache etwas anders aus, denn der 27-jährige Ex-Herthaner, der in der vergangenen Rückrunde, nach einem Vorfall im Mannschaftsbus von Hertha BSC Berlin, zu Eintracht Frankfurt wechselte, ist nun vereinslos. Sein Vertrag bei den Hessen wurde nicht verlängert.

Ben-Hatira trägt Raute im Herzen

Die Raute trägt Ben-Hatira noch immer im Herzen, wie der gebürtige Berliner selbst sagt: „Jeder weiß, dass der Verein noch einen Platz in meinem Herzen hat.“ Ferner äußerte er sich wie folgt zu einem möglichen Comeback beim HSV: „Zu meiner Zukunft möchte ich jetzt nichts sagen. Was ich aber sagen kann, ist, dass mein Kontakt zu Dietmar Beiersdorfer nie abgebrochen ist. Er war und ist eine Art Vaterfigur für mich.“

Deutliche Worte, die Änis Ben-Hatira fand. Und auch Dietmar Beiersdorfer bläst ins gleiche Horn: „Wir haben und hatten immer Kontakt. Ich habe seinen Weg verfolgt. Änis ist ein sehr professioneller Junge. Leider hatte er in den vergangenen Jahren viel Pech mit Verletzungen. Aber das bekommt er jetzt in den Griff.“ Hat man sich bereits mit der Personalie Ben-Hatira ausgiebig auseinandergesetzt beim Hamburger SV oder sind das alles nur Floskeln?

Fakt ist, dass man sich laut „MOPO“ mit dem 27-jährigen Linksaußen beschäftigt. Pluspunkt für Hamburg: Es wird keine Ablöse fällig, da Ben-Hatira bekanntlich vereinslos ist.

 

Bildquelle

By Xuka (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

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