Transfergerüchte: Bayer Leverkusen an Rudy interessiert - Rafinha bald bei Barca?


Rafinha zu Barcelona - Leverkusen an Rudy dran

Die Gerüchteküche brodelt, denn Bayer 04 Leverkusen muss sich mit dem Gedanken anfreunden, dass Christoph Kramer zu Schalke 04 wechseln könnte. Die meisten Fans der Werkself weinen dem Weltmeister von 2014 kaum eine Träne nach und auch Bayer dürfte offen für Gespräche sein.

Falls Kramer den Klub verlässt, muss Rudi Völler und sein Team reagieren. Aus diesem Grund diskutiert man anscheinend die Personalie Sebastian Rudy, der in der Rückrunde bei der TSG Hoffenheim wieder zu alter Form zurückfand. Bei Bayern München hingegen sagte Rummenigge, dass man nicht nur Spieler kaufen werde, sondern auch welche verkaufen würde, sofern das jeweilige Angebot stimmig ist.

Ein solches Angebot könnte man für Rafinha erhalten, denn der FC Barcelona soll Interesse an einer Verpflichtung des 30-jährigen Brasilianers haben. Beim deutschen Rekordmeister ist Rafinha eh nur noch ein Wackelkandidat, der den Verein sicherlich verlassen dürfte. An der Säbener Straße schaut man sich schon seit Monaten nach einem passenden Ersatz um.

In den letzten Wochen wurde der ehemalige Nationalspieler Brasiliens bereits mit Arsenal London in Verbindung gebracht, jedoch kam es bekanntlich nie zu einem Wechsel in die Premier League. In der Bundesliga konnte Rafinha zuletzt nur 14 Mal über die vollen 90 Minuten gehen, was seine persönliche Situation nicht besser erscheinen lässt.

Beim FC Barcelona dürfte er allerdings nur die Rolle des Backups einnehmen, was ihm klar sein müsste. Rafinha hat bei den Münchenern noch einen Vertrag bis 2017, während sein Marktwert bei rund 8 Millionen Euro liegt. Bayern München dürfte auch nicht allzu viel als Ablösesumme fordern. Falls Rummenigge und Co einen schnellen Ersatz für den Brasilianer finden würden, dann wäre ein Wechsel durchaus im Bereich des Möglichen.

Schließt Rudy bei Bayer die Lücke hinten rechts?

Auch bei Bayer 04 Leverkusen schaut man sich auf dem Transfermarkt um. Demnach soll man sich mit Sebastian Rudy beschäftigen, der gestern für die EM 2016 von Bundestrainer Joachim Löw nicht berücksichtigt wurde. Die Schlagzeilen drehten sich dabei fast ausschließlich um die Nichtnominierung von Marco Reus, der damit das zweite große Turnier verletzungsbedingt verpassen wird.

Da wäre fast die Nachricht um einen möglichen Wechsel Rudys nach Leverkusen untergegangen. Der 26-jährige konnte sich in der Rückrunde steigern und die TSG Hoffenheim vor dem Abstieg aus der Bundesliga bewahren. Nun steht der Mittelfeldspieler am Scheideweg, denn sein Arbeitspapier läuft noch ein Jahr und er müsste sich für oder gegen eine Vertragsverlängerung entscheiden.

Bei Bayer Leverkusen würde Rudy allerdings nicht den abwanderungswilligen Christoph Kramer ersetzen, sondern eine ganz eigene Rolle einnehmen. Hinten rechts sieht man bei der Werkself noch Handlungsbedarf. Eine Rolle, die Sebastian Rudy durchaus liegt.

Mit einem Marktwert von 4 Millionen Euro und einer recht kurzen Vertragslaufzeit dürfte der Hoffenheimer für eine vergleichsweise geringe Ablösesumme zu haben sein. Dahin gehend lockt auch das Angebot, in der kommenden Saison in der Champions League spielen zu können. Das bliebe ihm bei einem Verbleib bei den Krachgauern versagt.

 

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