Transfergerüchte: Angel di Maria doch noch von Real zu Paris St. Germain?


Angel di Maria zu Paris St. Germain?

Immer wieder wird über die Zukunft von Angel di Maria spekuliert. Wird der Offensivspieler Real Madrid verlassen oder nicht? Bei den Königlichen ist der Argentinier trotz guter Fußball WM aufs Abstellgleis geraten, doch es findet sich offenbar kein Abnehmer für den pfeilschnellen Linksfuß. Nun bahnt sich aber eine Kehrtwende an und di Maria könnte letztendlich doch bei Paris Saint Germain landen.

Angel di Maria wurde in den letzten Wochen mit einigen Klubs in Verbindung gebracht. Einen Wechsel zum AS Monaco lehnte der 26-Jährige aber ab, Paris St. Germain wollte dagegen die hohe Ablösesumme nicht zahlen.

 

Und dann ist da noch Manchester United, die sich zuletzt in der Pole Position wähnten. Doch nun deutet wieder vieles auf einen Wechsel zu PSG hin, dem Klub, zudem di Maria am liebsten wechseln würde.

„Di Maria, ja, wir haben mit meinem Freund Florentino Perez, Präsident von Real Madrid, über ihn gesprochen. Sehr teuer, deshalb haben wir die Verhandlungen abgebrochen“, ließ PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi noch vor einer Woche wissen, aber nun kommt neuer Schwung in die Personalie. Nach einem Bericht von „Radio Monte Carlo“ soll sich Angel di Maria auf den Weg nach Paris gemacht haben, um Verhandlungen mit dem Klub von Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic zu führen.

Paris sind dabei aber die Hände gebunden, da der Scheichklub im Rahmen des Financial Fair Play von der UEFA eine Sanktion aufgebrummt bekommen hat und höchsten 60 Millionen Euro ausgeben darf. Da allein schon die Verpflichtung von Innenverteidiger David Luiz, der für knapp 50 Millionen Euro vom FC Chelsea an die Seine kam, extrem kostspielig war, ist ein Kauf von di Maria in diesem Transferfenster nicht möglich. Einzige Lösung ist ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption.

70 Millionen für di Maria?

Bloß fraglich, ob sich Real Madrid wiederum auf diesen Deal einlässt, da auch die Königlichen königlich auf dem Transfermarkt gewütet haben, müssen auch sie im Sinne des Financial Fairplays noch Einnahmen generieren. Schließlich hat Real allein für die Verpflichtung von Toni Kroos, kam vom FC Bayern, und James Rodriguez, kam vom AS Monaco, weit über 100 Millionen Euro ausgegeben. Die Transferbilanz von Real Madrid beläuft sich in diesem Sommer auf satte 90 Million minus.

Nichtsdestotrotz könnte Real-Präsident Florentino Perez einer Ausleihe von Angel di Maria zustimmen, zumal im Team von Trainer Carlo Ancelotti offenbar kein Platz mehr für den Südamerikaner ist. Ansonsten hätte man mit Manchester United einen Interessenten in der Pipeline, der für di Maria laut englischen Medienberichten rund 70 Millionen Euro auf den Tisch legen würde.