Boston Celtics: Pitino gratuliert zu Wahl auf Stevens


Rick Pitino nun in der Hall of Fame der NBA

Zuwachs für die Hall of Fame: Ex-Spieler Gary Payton und College-Erfolgscoach Rick Pitino wurden in Ruhmeshalle der NBA aufgenommen, wobei beide im Laufe ihrer großen Karrieren auch bei den Boston Celtics Station machten. Darüber hinaus hat Pitino den Kelten zur Verpflichtung des neuen Trainers Brad Stevens gratuliert. „Er passt perfekt.“

Zugegeben: Allzu glorreich und erfolgreich waren Gary Payton und Coach Rick Pitino während ihrer Zeit in Boston nicht. Payton spielte in der Saison 2004/05 bei den Celtis und flog damals gleich in der ersten Play-off-Runde raus, und die vierjährige Zusammenarbeit (1997 bis 2001) zwischen Pitino und den Kelten war auch nicht gerade von Erfolg gekrönt. Dennoch handelt es sich bei den beiden um ganz große des Basketballs, die nun in die Hall of Fame aufgenommen wurden.

Mit Payton verbinden die meisten ohnehin die Seattle SuperSonics, bei denen der Point Guard zwischen 1990 bis 2003 unter Vertrag stand und dabei auch mit Detlef Schrempf zusammenspielte. Weitere Stationen in der Karriere von „The Glove“ waren die Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers, Boston Celtics sowie die Miami Heat, mit denen Payton 2006 seine erste und einzige Meisterschaft gewann. Zudem holte der heute 45-Jährige 1996 und 2000 als Teil des US-Dream-Teams Gold bei den Olympischen Sommerspielen und wurde 1996 zum „Defensive Player of the Year“ gewählt.

Celtics-Coach Brad Stevens die perfekte Wahl

Rick Pitino hat dagegen als Trainer für Aufsehen gesorgt, wobei er vor allem im College-Basketball eine ganz große Nummer ist. Als einziger Coach überhaupt schaffte es der 60-jährige, mit drei verschiedenen College-Teams (Providence, Kentucky, Louisville) ins Final-Four-Turnier um die College-Meisterschaften einzuziehen. Erst im April gewann Pitino, der in der NBA neben den Celtics auch bei den New York Knicks als Trainer tätig war, mit den Louisville Cardinals den Titel.

Obwohl die Liaison zwischen Boston und Pitrino nicht unbedingt als sehr erfolgreich zu bezeichnen ist und der Trainer-Routinier keine guten Erinnerungen an seine Celtics-Zeit hat, hat er dem Klub zur Verpflichtung von Brad Stevens, gratuliert. „Brad Stevens passt perfekt“, erklärte der amtierende NCAA-Champion im Rahmen seiner Ehrung. „Es geht eigentlich nicht besser für den Wechsel vom College zu den Profis. Er lässt Pro-Defense spielen und er lässt Pro-Offense spielen.“ Für Stevens, der bisher als Uni-Coach tätig war, ist Boston die erste Trainerstation in der NBA.