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Die besten MMA-Kämpfer aller Zeiten - Wer sind die größten Fighter?

Bildquelle: Spc. Christopher Grammer CC BY-SA 0 [CC BY-SA 0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

MMA, Mixed Martial Arts, gehört mit Sicherheit zu den brutalsten Sportarten unserer Zeit. Auch wenn es ein striktes Regelwerk gibt, erscheint es martialisch, wenn sich die Gegner im Oktagon gegenüberstehen.

Es gibt viele MMA-Kämpfer, aber welche sind die Größten aller Zeiten? In den letzten Jahren gab es immer wieder einige Athleten, die überzeugt haben - aber nur wenige Kämpfer haben den Status „GOAT“ - Greatest of all Time - erreicht. Die nachfolgenden Kämpfer, die durchaus zu den größten Athleten zählen, wenn es um MMA geht, sind alphabetisch angeführt.

Silva, Anderson (Brasilien, geboren 1975, 34-11, 1 ohne Wertung)

Kann man mit 11 Niederlagen tatsächlich einer der besten Kämpfer aller Zeiten sein? Ja. Denn Anderson Silva, „The Spider“, entwickelte einen einzigartigen Kampfstil, der dazu führte, dass er 16 Siege in Folge feiern konnte und zwischen Juni 2006 und Oktober 2012 unbesiegbar war. Noch immer hält er hier den Rekord und wird deshalb als einer der besten Kämpfer aller Zeiten bezeichnet.

Zuletzt stand Anderson Silva im Mai 2019 im Oktagon. Sein damaliger Gegner war Jared Cannonier, gegen den er per TKO verlor. Auch den vorherigen Kampf gegen den Australier Israel Adesanya verlor er – allerdings erst nach Punkten.

Emelianenko, Fedor (Russland, geboren 1976, 46-6, 1 ohne Wertung)

Die eiskalte Dominanz des „The Last Emporer“ dauerte fast zehn Jahre. Er hat robuste Gegner wie Mirko Cro Cop, Mark Hunt sowie auch Mark Coleman und Antonio Rodrigo Nogueira besiegt. Emelianenko war mit Abstand einer der härtesten Kämpfer, der auch eine große Fangemeinde hatte.

Während seiner Karriere stieg er insgesamt 46 Mal in den Oktagon und feierte dabei 39 Siege. 6 Niederlagen und einen Kampf ohne Wertung runden seine Statistik ab. Im Oktober 2018 bestritt der Russe gegen Chael Sonnen seinen letzten Kampf, den Fedor Emelianenko siegreich nach TKO für sich entscheiden konnte.

Holloway, Max (USA, geboren 1991, 23-6)

Max Holloway gehört ebenfalls zu den erfolgreichsten Kämpfern. So konnte er zweimal Aldo besiegen, sowie auch gegen Brian Ortega, Charles Oliveira, Anthony Pettis und Frankie Edgar bestehen. Es waren vor allem die unnachgiebigen und punktgenauen Schläge, die Holloway bekannt und erfolgreich gemacht haben.

Letztmalig trat er im November 2021 gegen Yair Rodriguez in Las Vegas an. Hierbei holte er bei diesem UFC-Fight einen Sieg heraus. Wann er das nächste Mal ins Oktagon steigen wird, ist derzeit nicht bekannt.

Johnson, Demetrious (USA, geboren 1986, 25-5-1)

„Mighty Mouse“, Demetrious ist nämlich nur 160 cm groß, konnte zwischen den Jahre 2013 und 2017 elf Mal seinen Titel verteidigen. Zudem hätte auch die Split Decision Niederlage gegen Henry Cejudo im Jahr 2018 durchaus als sein Sieg zählen können. Demetrious Johnson war zwar nie einer der populärsten Kämpfer, es gab aber nie Zweifel daran, dass er ein hervorragender Athlet war.

 

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Aus dem Jahr 2018 resultierte eine Niederlage gegen Henry Cejudo, bei der er den Fight nach Punkten verlor. Seitdem trat er nicht erneut an. Insgesamt ging er 25 Mal siegreich aus seinen Kämpfen hervor.

McGregor, Conor (Irland, geboren 1988, 22-6)

Nachdem Conor McGregor nur 13 Sekunden gebraucht hat, um Aldo zu besiegen, stieg er ein Jahr später auch als Sieger gegen Eddie Alvarez aus dem Oktagon. So wurde McGregor der erste Doppel-Champion in der UFC-Geschichte. Auch wenn McGregor bereits mehrere Kämpfe verloren hat, so ist er dennoch einer der größten Kämpfer - vor allem ist er auch einer der bekanntesten Kämpfer. Denn es gibt nur wenige Kämpfer, die sich so vermarkten wie McGregor, der vor allem immer wieder durch sein rüpelhaftes Verhalten Schlagzeilen macht.

Der Ire ist ehemaliger UFC Featherweight Champion, UFC Leightweight Champion sowie ehemaliger Cage Warrior Featherweight sowie Lightweight Champion. Wer auf UFC wetten wollte, war immer gut beraten, sich mit Kämpfen zu befassen, an denen Conor McGregor beteiligt war. Vor allem auch, weil es hier Spannung und Unterhaltung gab.

Nunes, Amanda (Brasilien, geboren 1988, 21-5)

Amanda Nunes feierte eine sechsjährige ungeschlagene Herrschaft und konnte mehrfach gegen die stärksten Athletinnen bestehen. Sie gilt als eine der besten Athletinnen, die im Oktagon zu sehen ist.

Zwar verlor sie ihren letzten Kampf gegen Julianna Pena in Las Vegas, aber man darf sicher sein, dass das noch nicht das Karriereende bedeutete. Wann sie allerdings erneut im Oktagon für Furore sorgen wird, ist aktuell nicht absehbar.

Miocic, Stipe (USA, geboren 1982, 20-4)

Mit Sicherheit einer der besten Kämpfer, die je im Oktagon gestanden sind. Nacheinander verteidigte er seinen damaligen Schwergewichtstitel gegen Alistair Overeem, Francis Ngannou und Junior dos Santos. Danach hat er noch zwei von drei Kämpfen der Trilogie mit Daniel Cormier.

In seiner Statistik stehen aktuell 20 Siege, 15 davon durch KO und 4 Niederlagen. Der vierfache UFC-Heavyweight Champion verlor seinen letzten Titel gegen Francis Ngannou durch KO in der 2. Runde. Dennoch gehört Stipe Miocic zu den besten MMA-Kämpfern der Szene.

Nurmagomedov, Khabib (Russland, geboren 1988, 29-0)

29:0 - was für eine Bilanz! „The Eagle“ hat seine Karriere beendet, in dem er Conor McGregor in der vierten Runde, Dustin Poirier in der dritten Runde sowie Justin Gaethje in der zweiten Runde hintereinander bezwang. Rückblickend mag Khabib Nurmagomedov einer der besten Grappler/Wrestler gewesen sein, der je im Oktagon zu sehen war.

Dabei blieb er ungeschlagen. Vor allem der Kampf gegen Conor McGregor zog das weltweite mediale Interesse auf sich. Aufsehen sorgte er auch abseits des Oktagons als er den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron verbal angriff: „Möge Allah das Gesicht dieser Kreatur und all seiner Anhänger entstellen […] Möge Allah sie in diesem Leben ebenso erniedrigen wie im nächsten.“ Die Terroranschläge von Nizza hatte Nurmagomedov allerdings nicht erwähnt.

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