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Miami Heat siegreich in den NBA-Finals

Die Miami Heat haben ihren Titel erfolgreich verteidigt. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden und nach dem Modus “Best of Seven“ ausgetragenen Finalserie in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA besiegte Miami die San Antonio Spurs im siebten und entscheidenden Spiel mit 95:88 und gewann somit die dritte Meisterschaft seit Gründung der Liga im Jahr 1946.

Dabei lagen die Vorteile noch vor wenigen Tagen nach einem 114:104-Erfolg aufseiten der San Antonio Spurs, die mit 3:2 führten und somit zwei Matchbälle hatten. Doch mit einem denkbar knappen 103:100 nach Verlängerung erzwang Miami zunächst das echte Finale, das das Team um Superstar LeBron James dann ebenfalls für sich entscheiden konnte.

Die Spurs zeigten sich zunächst aber unbeeindruckt von der zweifelsohne schmerzhaften Niederlage in Spiel sechs und gingen in einer von beiden Seiten mit Wurfquoten von weniger als 40 Prozent fahrig geführten Anfangsphase schnell mit 11:4 in Führung. Doch anschließend verloren die Gäste den ohnehin nur vage zu erkennenden Faden plötzlich völlig und sahen sich nach dem ersten Viertel mit einem 16:18-Rückstand konfrontiert. Nun fingen sich die Spurs aber wieder und konnte das zweite Viertel mit 28:28 ausgeglichen gestalten, ehe Miami in Abschnitt drei einen Zähler Vorsprung einbüßte und nur mit einem 72:71 ins letzte Viertel ging. In diesem erwiesen sich die Heat dann aber als reifere und vor allem effektivere Mannschaft und gewann verdient.

LeBron James überragt beim Sieg der Miami Heat

Überragender Akteur und damit folgerichtig MVP des Finales war LeBron James, der neben zwölf Rebounds insgesamt sensationelle 37 Punkte markierte und besonders in der Schlussphase kühlen Kopf behielt. Neben James hatte Dwyane Wade, dem mit 23 Punkten und zehn Rebounds ebenfalls ein Double-Double gelang, großen Anteil am finalen Sieg. Herausragend war außerdem die Leistung von Shane Battier, der gleich sechsmal einen Dreier landete.

Bei den Spurs konnten Tim Duncan mit 24 Punkten und der ganz starke Kawhi Leonard mit 19 Zählern und 16 Rebounds zwar glänzen, die Niederlage ihres Teams aber ebenso wenig verhindern wie Manu Ginobili (18) und Tony Parker (10), die auch zweistellig punkteten.

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