Wasserball: Wasserfreunde Spandau 04 erreichen Play-offs


Wasserfreunde Spandau 04 erreichen Play-offs

Während mit dem Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04, ASC Duisburg, Waspo Hannover und die SV Cannstatt schon die ersten Teams das Ticket für die Play-offs in der Tasche haben, läuft bei den anderen Teams der Kampf um den Einzug in die Play-off oder Play-down Runden auf Hochtouren. Dabei geht es in den Wasserbecken äußerst spannend zur Sache.

Die Entscheidungen um den Einzug in die Play-off Runden der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) nähern sich dem Ende. Während sich die ersten vier Teams der Hauptrunde A schon direkt für die Play-offs qualifizieren konnten, spielen acht weitere Teams in den Qualifikationsspielen nach dem Modus Best-of-Five die restlichen Play-off Teilnehmer aus.

Der SSV Esslingen schaffte es als einziges Team in der Qualifikationsrunde schon nach drei Partien die Serie, für sich zu entscheiden. Nachdem man im ersten Spiel beim SV Weiden mit 14:8 gewonnen hatte, ließen die Esslinger im heimischen Becken nichts anbrennen und setzten sich mit 19:12 und 13:11 durch. SSVE-Trainer Markus Hahn kommentierte den Ausgang der Serie mit den Worten: „Die 3:0-Serie ist ein klares Ergebnis. Allerdings folgte nach zwei eindeutigen Erfolgen ein knapper Sieg, was sicherlich auch mit der Einstellung zu tun hatte. Wir blicken jetzt nach vorne.“ Im Viertelfinale der Deutschen Wasserball-Liga kommt es nun zum Derby mit dem Lokalrivalen SV Cannstatt.

Auch die Serie im Krefelder Stadtduell ist bereits entschieden. Nachdem der Tabellensiebte der A-Gruppe, SV Bayer 08 Uerdingen, am vergangenen Samstag den ersten Heimsieg der Serie landen konnte, gastierten sie am Dienstag wieder beim SV Krefeld 72. Und Bayer nutzte den ersten Matchball und gewann durch einen knappen 8:7-„Auswärtssieg“ das Spiel und die Serie mit 3:1.

Spannung pur bei SG Neukölln Berlin und dem OSC Potsdam

Das Berlin/Brandenburg-Derby zwischen dem OSC Potsdam und der SG Neukölln Berlin ist dagegen, an Spannung kaum zu übertreffen. Im Gegensatz zum Krefelder-Derby spielt hier das Heimrecht eine entscheidende Rolle. Beide Mannschaften nutzen bisher ihren Heimvorteil gnadenlos aus und siegten jeweils zweimal im heimischen Becken.

Potsdam konnte seine Spiele mit 10:6 und 17:12 klar gewinnen, die Neuköllner dagegen gewannen zuerst 11:9 und mussten beim 18:17-Sieg nach Fünfmeterwerfen kräftig um den Sieg zittern. Das fünfte Spiel am kommenden Samstag wird dann die Entscheidung bringen, wobei die SG Neukölln Berlin das Heimrecht genießt.

In der letzten Paarung stehen sich die White Sharks Hannover und der SC Wedding gegenüber. Auch diese Serie bietet Spannung pur. Nachdem die Berliner mit 14:13 das erste Spiel knapp für sich entscheiden konnten, bissen die Sharks mit zwei klaren Heimsiegen zurück und liegen in der Serie nun mit 2:1 in Front.