WTA Championships: Serena Williams siegt zum 4. Mal


Serena Williams gewinnt WTA Championships

Serena Williams ist und bleibt im Damen-Tennis das Maß aller Dinge. Die Weltranglisten-Erste aus den USA krönte ein ohnehin schon überragendes Jahr und gewann zum vierten Mal nach 2001, 2009 und 2012 den Titel bei den WTA-Championships.

Die 32-Jährige, die im Jahr 2013 78 von 82 Spielen gewonnen hat und es als erste Spielerin der WTA-Tour schaffte, die Marke von zwölf Millionen Dollar Preisgeld innerhalb eines einzigen Jahres zu knacken, besiegte am Sonntag im Finale die Chinesin Li Na in drei Sätzen mit 2:6, 6:3, 6:0.

 

Alleine für den Erfolg in Istanbul kassierte Serena Williams 2,145 Millionen Dollar. Anschließend zeigte sich die derzeit mit Abstand beste Tennis-Spielerin der Welt überglücklich und erschöpft zugleich: “Ich kann nicht glauben, dass ich die Partie gewonnen habe. Ich bin so müde. Ich hatte ein so langes Jahr. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich hier in Istanbul so weit kommen würde.“

Nach Anlaufschwierigkeiten ein klarer Sieg

Im Finale war die von Williams angeführte Müdigkeit zumindest zu Beginn sichtbar. Der erste Satz im Duell der beiden ältesten Turnier-Teilnehmerinnen ging nach 36 Minuten überraschend an die 31-jährige Li, die zunächst den konzentrierteren Eindruck machte. Schon im zweiten Satz aber bekamen die rund 16.000 Zuschauern im Sinan Erdem Dome das wahre Gesicht von Williams zu sehen, auch wenn Li sich teilweise noch auf Augenhöhe präsentieren konnte.

Der dritte Satz geriet dann aber zur Demonstration von Williams' herausragender Klasse und Li Na sah gegen eine nun groß aufspielende Favoritin kein Land mehr. Mit dem zweiten Matchball beendete Williams das Finale schließlich und avancierte mit ihrem Triumph zugleich zur ältesten Siegerin des Saisonabschluss-Turniers.

Die unterlegene Li, der im Laufe des Finales zehn Doppelfehler unterliefen, kann sich zumindest damit trösten, durch den Einzug ins Endspiel von Istanbul in der Weltrangliste um zwei Plätze auf Rang drei geklettert zu sein und damit so gut dazustehen wie noch keine asiatische Spielerin zuvor.