Tennis: Mayer und Kerber bei Australien Open ausgeschieden


Kerber und Mayer im Achtelfinale ausgeschieden

Das Tennis-Jahr hat aus deutscher Sicht wahrlich nicht gut begonnen. Mit Angelique Kerber und Florian Mayer sind in der Nacht zum Sonntag mitteleuropäischer Zeit die beiden letzten deutschen Spieler bei den Australian Open in Melbourne im Achtelfinale gescheitert. Kerber, die als Hoffnungsträgerin galt, unterlag im Achtelfinale der Australian Open überraschend der an Nummer 28 gesetzten Italienerin Flavia Pennetta in 1:52 Stunden mit 1:6, 6:4, 5:7.

Einen Tag nach ihrem 26. Geburtstag platzte damit Kerbers Traum vom erstmaligen Erreichen der letzten Acht von Melbourne, wobei der Weltranglistenneunten im Tennis aus Kiel nicht zum ersten Mal in ihrer Karriere Probleme beim eigenen Aufschlag zum Verhängnis wurden.

Letztlich zollte Kerber ihrer Rivalin Anerkennung für eine hochkonzentrierte Leistung. Kerber ließ aber auch durchblicken, dass sie sich besonders über den letzten Satz ärgerte, in dem sie nach verpatztem Start eigentlich im Match angekommen war: "Sie hat unglaublich angefangen und alles getroffen. Ich habe mich reingekämpft und hatte im dritten Satz meine Chancen. Am Ende haben zwei, drei Punkte das Match entschieden.“

Die 31 Jahre alte Pennetta, die im dritten Duell mit Kerber erstmals die Oberhand behielt, trifft nun bei ihrer bereits elften Teilnahme an den Australian Open im Viertelfinale als Außenseiterin auf die Vorjahresfinalistin Li Na aus China, die gegen die Russin Jekaterina Makarowa locker mit 6:2 und 6:0 siegte. Überraschend nicht mehr dabei ist im Viertelfinale die Weltranglistenerste und Top-Favoritin Serena Williams, die von Rückenproblemen geplagt gegen Ana Ivanovic aus Serbien mit 6:4, 3:6, 3:6 den Kürzeren zog.

Florian Mayer scheitert an David Ferrer

Schon als Außenseiter ins Match gegangenen verlor Florian Mayer gegen den Spanier David Ferrer mit 7:6 (7:5), 5:7, 2:6, 1:6. Nach einem vielversprechenden Start und einem knapp gewonnenen ersten Satz schwanden bei Mayer, der zuvor die gesetzten Michail Juschni (Russland) und Jerzy Janowicz (Polen) eliminieren konnte, mehr und mehr die Kräfte, während der Weltranglistendritte das Tempo scheinbar nach Belieben variieren konnte und Mayer gerade in de letzten beiden Sätzen keine Chance mehr ließ.