Formel 1: Lewis Hamilton siegt vor Nico Rosberg beim GP von Italien


Hamilton siegt in Italien

Der Kampf um die Weltmeisterschaft in der Formel 1 ist wieder spannender geworden. Zwei Wochen nach dem viel diskutierten Zusammenstoß in Belgien lieferten sich die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg beim Großen Preis von Italien in Monza diesmal ein faires Duell, an dessen Ende Hamilton seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf Rosberg mit seinem sechsten Saisonsieg auf 22 Punkte verkürzen konnte.

Schon beim kommenden Grand Prix in zwei Wochen in Singapur könnte Hamilton in der Fahrerwertung damit rechnerisch an Rosberg vorbeiziehen.

 

Lewis Hamilton fiel beim Start zwar von der Pole Position bis auf Rang vier zurück, meldete sich aber rasch zurück und war bereits nach zehn Runden wieder Zweiter hinter Rosberg, der perfekt in das Rennen gefunden hatte. Rosberg wirkte als Führender aber ungewohnt nervös und erlaubte sich mehrere Fehler. Ein verunglücktes Bremsmanöver an der Schikane nach Start und Ziel nutzte Hamilton so dazu, um seinen wenig geliebten Teamkollegen zu überholen und in der Folge gab der Engländer seine Führung nicht mehr ab.

Letztlich kam Hamilton, der über das gesamte Wochenende den mit Abstand besten Eindruck hinterlassen hat, mit gut drei Sekunden Vorsprung auf Nico Rosberg ins Ziel. Dahinter folgten mit weiteren 22 bzw. sogar 37 Sekunden die beiden Williams-Piloten Felipe Massa und Valtteri Bottas, womit die derzeitige Dominanz der Silberpfeile abermals klar unterstrichen wurde.

Sebastian Vettel nur Sechster

Hinter Mercedes und Williams gingen die Plätze fünf und sechs an Red Bull, wobei Daniel Ricciardo einmal mehr die neue Rangordnung bestätigte und den noch amtierenden Weltmeister Sebastian Vettel, der auf der Vollgasstrecke von Monza abermals sichtliche Probleme mit seinem Motor hatte, hinter sich ließ.

Sergio Perez im Force India als Siebter sowie die beiden McLaren-Fahrer Jenson Button und Kevin Magnusson als Achter und Zehnter fuhren ebenso noch in die Punkteränge wie Kimi Räikkönen, der seinen Ferrari als Neunter über die Ziellinie steuerte. Daran, dass es für Ferrari ein verkorkstes Heimspiel war, änderten Räikkönen Punkte aber nichts mehr. Denn für Fernando Alonso war das Rennen aufgrund von technischen Problemen schon nach weniger als der Hälfte beendet.

Enttäuschend verlief das Rennen auch für die deutschen Fahrer Nico Hülkenberg im Force India und Adrian Sutil im Sauber. Hülkenberg als Zwölfter und Sutil auf Platz 15 verpassten die Punkteränge.