DTM: Rockenfeller neuer Champion der DTM


Mike Rockenfeller ist zum ersten Mal Sieger der DTM

Mike Rockenfeller hat zum ersten Mal in seiner Karriere den DTM-Thron erklommen. Dem Audi-Pilot reichte beim vorletzten Saisonrennen in Zandvoort der 2. Platz, um sich den Gesamtsieg in der Tourenwagenserie zu sichern. Dabei musste der 29-Jährige nach dem Rennen noch ein bisschen zittern.

Auch wenn sich mit Augusto Farfus im BMW der größte Konkurrent von Rockenfeller den Sieg auf dem niederländischen Dünenkurs holte, ist Rockenfeller der DTM-Gesamtsieg 2013 nicht mehr zu nehmen. In der Gesamtwertung führt der deutsche DTM-Pilot mit 142:116 Punkten vor dem Brasilianer, der im letzten Saisonlauf in Hockenheim höchsten bis auf einen Punkt verkürzen könnte.

Entsprechend groß war die Freude, aber zugleich machte sich auch Erleichterung bei Mike Rockenfeller breit: „Ich kann es noch nicht richtig glauben. Mir ist eine große Last von den Schultern gefallen. Das ist ein tolles Gefühl. Ich danke auch meinem Team“, so der überglückliche Audi-Pilot nach seinem ersten DTM-Titel in der „ARD“. Für Audi ist es dagegen schon der neunte Titel in der DTM.

Hinter Farfus und Rockenfeller landete der frühere Meister Timo Scheider im Audi auf dem 3. Rang. Bester Mercedes-Pilot in Zandvoort wurde der Engländer Gary Paffett, der sich aber mit dem 9. Platz zufriedengeben muss. Für Titelverteidiger Bruno Spengler setzte es dagegen die nächste Enttäuschung, kam der BMW-Fahrer doch nur als 20. ins Ziel.

Mit Rockenfeller, der sieben Jahre auf seinen erste Meisterschaft in der Tourenwagenserie warten musste, hat die DTM einen würdigen und verdienten Champion gefunden. Er war der beständigste Fahrer dieser Saison, in der es aber keinen echten Dominator gab. Dabei hat Rockenfeller lediglich zwei Saisonsiege auf dem Konto, landete aber als einziger Fahrer in jedem Rennen in den Punkten.

Letztes Rennen der DTM in Hockenheim

Doch bevor Rockenfeller Gewissheit hatte und sich über seinen ersten DTM-Titel freuen durfte, musste er noch bange Momente ertragen. Denn beim Start bestand ein Verdacht auf Frühstart, da sein Audi RS 5 deutlich als Erster aus der Startposition zuckte. Nach einer Untersuchung durch die Renn-Kontrolleure gab es aber Entwarnung und Rockenfeller sowie die gesamte Audi-Box hatte endgültig Grund zum Feiern.

Farfus beherrscht das Rennen in Zandvoort, während es für Rockenfeller nur noch darum ging, den 2. Platz zu verteidigen. Pole-Setter Marco Wittmann versuchte in seinem BMW Rockenfeller zu überholen, doch dieser behielt die Nerven und ließ sich auch von einer späteren Safety-Car-Phase nicht aus dem Konzept bringen.

Am 18. Oktober versammelt sich der DTM-Zirkus in Hockenheim, wo das letzten Saisonrennen stattfindet.