DTM: Mattias Ekström siegt in Hockenheim - Audi wird noch Markenmeister


Ekström siegt in Hockenheim - Audi holt Markenmeisterschaft

Im abschließenden zehnten Rennen versammelte sich der DTM-Tross auf dem traditionellen Hockenheimring. Auch wenn mit Marco Wittmann der neue Champion schon im Vorfeld feststand, war es spannend. Schließlich war noch keine Entscheidung in der Markenmeisterschaft gefallen.

Und hier zog Audi dank eines Dreifach-Erfolges an Konkurrent BMW in der Herstellerwertung noch vorbei. Auch dank Mattias Ekström, der das Saisonfinale für sich entscheiden konnte und somit zum zweiten Sieg in Folge raste. Audi feierte zum Abschluss der DTM-Saison einen überragenden Dreifach-Erfolg.

 

Mattias Ekström kam dabei als Erster ins Ziel und verwies seine beiden Markenkollegen Mike Rockenfeller sowie den lange Zeit in Führung liegenden Jamie Green aus Großbritannien auf die Plätze 2 und 3. „Seit wir die Probleme im Qualifying gelöst haben, geht es auch im Rennen. Es ist ein rundum schönes Ende der Saison", freute sich Ekström in der „ARD“.

Aber auch bei Audi war die Freude groß, denn dank einer Ausbeute von 68 Punkten in Hockenheim zogen die Ingolstädter mit 409 Punkten noch an BMW (379), die vor dem Rennen noch mit 21 Punkten in Front lagen, vorbei. BMW hatte in den letzten beiden Jahren den Titel gewinnen können. Mercedes musste sich hingegen mit insgesamt 222 Zähler deutlich geschlagen geben. „Das ist für uns super viel wert“, erklärte Audis DTM-Leiter Dieter Gass, der sich über die Markenmeisterschaft sehr freute.

Ekström, DTM-Champion der Jahre 2004 und 2007, hat sich zudem mit insgesamt 106 Punkten in der Fahrerwertung den Vizetitel gesichert. Hinter dem 36-jährigen Schweden vervollständigt der entthronte Titelverteidiger Rockenfeller (72 Punkte) das Podium in der Fahrerwertung. BMW-Pilot Marco Wittmann (156 Punkte) hat den Titel bereits vor zwei Rennen eingetütet und zeigte zum Abschluss auf dem Hockenheimring noch einmal eine gute Leistung.

Ekström mit perfektem Rennen

Denn nach einem schwachen Qualifying mit Startplatz 13 wurde Wittmann am Ende hinter dem besten Mercedes-Fahrer Paul die Resta noch Fünfter. „Ein supertolles Gefühl.Auf der Strecke die ganzen Fans, ich habe den Pokal in den Händen halten dürfen. Das ist ein Traum, der in Erfüllung geht“, freute sich Wittmann nach dem Rennen.

Doch Mann des Tages war Mattias Ekström. Der älteste Fahrer im DTM-Feld wusste mal wieder mit einer seiner legendären Aufholjagden zu überzeugen und übernahm in den letzten Runden die Führung. „Nicht schlecht, für einen alten Mann“, teilte der Audi-Pilot via Funk mit. Denn anders als seine beiden Kollegen Miguel Molina und Edoardo Mortara, die schon früh ihre Startpositionen eins und drei verloren haben, fuhr Ekström bei traumhaften Bedingungen nahezu ein fehlerfreies Rennen.