DKB Bundesliga: Zuschauerrekord bei Rhein-Neckar Löwen und HSV Hamburg


Zuschauerrekord bei Löwen gegen HSV erwartet

Die DKB Handball Bundesliga steht kurz vor einem Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde: Schon jetzt wurden für das am Samstag stattfindende Spitzenspiel zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem HSV Handball rund 40.000 Tickets verkauft! Weniger erfreulich, dass sich einige Teams wie der THW Kiel schon nach drei Spieltagen mit Verletzungsproblemen herumplagen müssen.

Am kommenden Samstag wird in der Frankfurter Fußball-Arena das Bundesliga Topspiel zwischen dem Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen und dem HSV stattfinden. Bis heute wurden für das Event rund 40.000 Karten verkauft.

 

Und toppt damit die alte Zuschauer-Rekordmarke, die beim Spiel um die dänische Meisterschaft zwischen AG Kopenhagen und Bjerringbro-Silkeborg mit 36.651 Besuchern im Mai 2011 aufgestellt wurde. „So ein Event braucht der Handball, um positive Schlagzeilen zu schreiben“, sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker. Auch Bernhard Bauer, Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes ist sich sicher, dass „dieser Tag ein Handball-Fest“ wird. Vor dem Bundesligamatch kommt es zu einer Prominenten-Partie zwischen den Teams der Kapitäne Stefan Kretzschmar und Sport1-Kommentator Frank Buschmann.

Der THW Kiel hat dagegen seinen 20:19-Erfolg gegen den HSV Handball teuerer bezahlen müssen als gedacht. Nachdem Steffen Weinhold schon während der Partie verletzt ausgewechselt werden musste, ergab die Untersuchung, dass er den Zebras wegen einer Verletzung an der rechten Hand rund drei Wochen fehlen wird.

„Bei einer Abwehraktion hat er sich eine offene Luxuation des Mittelgelenks im rechten Zeigefinger zugezogen“, beschrieb Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker die Verletzung. „Wir haben die Hand eingehend untersucht. Dadurch konnte glücklicherweise ein Knochen- oder ein gravierender Sehnenschaden ausgeschlossen werden“, so Brandecker, „bei einem unkomplizierten Heilungsverlauf wird Steffen in drei Wochen wieder spielen können.“

Lübbecke gegen Flensburg im Fokus

Auch die TuS N-Lübbecke beklagt ihre ersten Verletzten und muss kurz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt einen herben Rückschlag hinnehmen. Den Ostwestfalen werden sowohl Drago Vukovic als auch Ales Pajovic verletzungsbedingt in den anstehenden Partien gegen Flensburg und in Balingen fehlen. Nach Untersuchungen in Bielefeld wurde bei Mittelmann Vukovic ein Teilriss der Peronealsehne im rechten Fuß diagnostiziert, während sich Pajovic einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule zuzog.

Die beiden Routiniers gingen bereit angeschlagen in die ersten beiden Bundesligaspiele und werden mindestens die beiden kommenden Spiele verpassen. Ob und wie lange Vukovic und Pajovic darüber hinaus der TuS N-Lübbecke fehlen werden, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. „Das ist eine sehr schlechte Nachricht, die uns hart trifft. Jetzt müssen die anderen Spieler eben noch enger zusammenrücken“, erläuterte TuS-Trainer Dirk Beuchler.

 

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By I, Dontworry [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)