DKB Bundesliga: Wer wird Meister? Löwen, Flensburg & THW Kiel kämpfen um Titel


Keeper Bastian Rutschmann von Frisch Auf! Göppingen finden den Titelkampf ebenfalls spannend

In der DBK Bundesliga ist der Kampf um die deutsche Meisterschaft spannend wie lange nicht mehr. Dabei können sich gleich drei Teams noch berechtigte Hoffnungen auf die begehrte Schale machen: Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen, Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt und der Serienmeister THW Kiel! Doch wer wird das Rennen machen?

Die Saison 2015/16 biegt auf die Zielgerade ein und in der DBK Bundesliga herrscht an der Spitze ein Hauen und Stechen. Durchaus auch für Wettfreunde ein interessantes Szenario, wer jedoch lieber sein Glück beim virtuellen Automaten-Spiel versuchen will, der findet hier eine gute Gelegenheit.

 

Auf der Pole Position im Rennen um den Titel liegen die Rhein-Neckar Löwen, die nach 24 Spieltagen mit 42:6 Punkten das Klassement anführen. In der Liga gab es für die Mannheimer zuletzt drei souveräne Siege.

Darüber hinaus haben die Löwen das leichteste Restprogramm von allen drei Titelkandidaten. Das kann durchaus ein entscheidender Vorteil für die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen sein, wobei die Löwen von den acht verbleibenden Partien aber gleich sechsmal auswärts antreten müssen.

  • Hier das Restprogramm der Rhein-Neckar Löwen: VfL Gummersbach (A), TBV Lemgo (H), ThSV Eisenach (A), Füchse Berlin (A), SC DHfK Leipzig (A), HSG Wetzlar (A), TSV Hannover-Burgdorf (H) und TuS N-Lübbecke (A).

Auf dem 2. Platz folgt die SG Flensburg-Handewitt, die mit 40:8 Punkten in Lauerstellung liegt. In der DBK Bundesliga sind die Mannen von Trainer Ljubomir Vranjes seit neun Spielen ungeschlagen (8 Siege, 1 Unentschieden) und befinden sich in starker Verfassung. Auch auf internationalem Parkett läuft es für die Norddeutschen rund, wo man das Viertelfinale der Champions League erreicht hat.

  • Das Restprogramm der SG Flensburg-Handewitt hat dabei folgende Gegner im Schlepptau: TuS N-Lübbecke (H), SC Magdeburg (A), Frisch Auf Göppingen (H), MT Melsungen (A), THW Kiel (A), ThSV Eisenach (H), TVB 1898 Stuttgart (A) und Bergischer HC (H).

THW Kiel nur noch mit Außenseiterchancen

Dritter im Bunde ist der Serienmeister THW Kiel, die zuletzt viermal in Folge den Titel holten und ganze zehnmal in den letzten elf Spielzeiten am Ende die Schale in den Händen hielten. Doch die Dominanz der Zebras bröckelt und am letzten Spieltag ließ man unerwartet durch das 30:30 bei Hannover-Burgdorf einen ganz wichtigen Punkt im Titelkampf liegen. Somit muss sich der Rekordmeister mit 39:7 Punkten aktuell mit dem 3. Platz zufrieden geben, wobei der THW Kiel aber noch ein Spiel in der Hinterhand hat.

THW-Coach Alfred Gislason weiß, dass es sehr schwer wird, den Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen noch vom Platz an der Sonne zu verdängen, wie er gegenüber „Sport1“ erklärte: „Die Löwen haben das deutlich einfachere Restprogramm. Jetzt sind wir im Rückstand. Wenn sie bei sechs Minuspunkten bleiben, werden sie zu Recht Meister.“

  • Hier das Restprogramm vom THW Kiel: Frisch Auf Göppingen (H), HBW Balingen-Weilstetten (A), TuS N-Lübbecke (H), HSG Wetzlar (H), SC Magdeburg (A), SG Flensburg-Handewitt (H), MT Melsungen (A), ThSV Eisenach (A) und TVB 1898 Stuttgart (H).

Prognose: Löwen werden Deutscher Meister

Wir legen uns fest und pflichten der Einschätzung vieler Experten bei: Angesichts des Restprogramms werden sich die Rhein-Neckar Löwen am Ende der Saison der DBK Bundesliga die Handball-Krone in Deutschland aufsetzen. THW Kiel wird Zweiter, die SG Flensburg-Handewitt Dritter!

 

Bildquelle

von Stephan Weber, www.groundshots.de (www.groundshots.de) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)