Golf: Rory McIlroy gewinnt Finale der US PGA Championship


McIlroy gewinnt US PGA Championship

Rory McIlroy hat die 96. Ausgabe der US PGA Championship gewonnen. Der Weltranglistenerste aus Nordirland setzte sich in einem hochspannenden Schlusstag im Vierkampf gegen Phil Mickelson, Rickie Fowler und Henrik Stenson durch und macht somit seinen insgesamt vierten Titel bei einem Major-Turnier perfekt. Deutlich schlechter lief es für Deutschlands Golf-Ass Martin Kaymer und US-Star Tiger Woods.

Rory McIlroy hat auch bei der PGA Championship, dem letzten Major-Turnier des Jahres, seine überragende Form unter Beweis gestellt und seine Favoritenrolle bestätigt.

 

Der 25-Jährige benötigte auf dem Par-71-Platz von Valhalla in Lousiville im US-Bundesstaat Kentucky insgesamt 268 Schläge für seine vier Runden und blieb damit 16 unter Par. Hinter McIlroy landete der US-Amerikaner Phil Mickelson (269 Schläge / 15 unter Par), der einen Schlag mehr benötigte, auf dem 2. Platz. Rickie Fowler aus den USA und Henrik Stenson aus Schweden wurden mit 270 Schlägen gemeinsame Dritte.

Auf dem Weg zum Triumph räumte Rory McIlroy das Feld quasi von hinten auf, da er noch auf den letzten neun Löcher zwei Schläge Rückstand auf das führende Trio Mickelson, Fowler und Stenson hatte. Der Nordire bot am Schlusstag bei heftigen Regenfällen und stark aufgeweichtem Kurs die konstanteste Leistung und konnte den Rückstand aufholen. Nachdem das Quartett zwischenzeitlich mit 15 unter Par schlaggleich war, bewies McIllroy auf den letzten Löchern die besten Nerven, während sich bei seinen Kontrahenten bei einbrechender Dunkelheit einige Fehler einschlichen. An Loch 17 machte McIlroy mit einem Birdie alles klar.

McIlroy mit Siegen beim World Golf Championship & British Open

Für den Ausnahmegolfer war es nach den Siegen bei den British Open sowie der World Golf Championship in Akron im US-Bundesstaat Ohio der dritte Turniersieg hintereinander. Damit gelang McIlroy zugleich auch das Kunststück, zwei Major-Turniere in Folge zu gewinnen, was letztmals Padraig Harrington im Jahre 2008 glückte, der ebenfalls bei den British Open und anschließend die US PGA Championship triumphierte.

McIlroy war nach seinem Erfolg überglücklich: „Das ist unglaublich. Ich weiß nicht, ob ich jemals noch einmal so einen Sommer habe wie in diesem Jahr. Es stehen noch einige Turniere an, aber jetzt werde ich erstmal alles genießen.“ Für seinen Turniersieg kassierte er einen mit 1,8 Millionen Dollar (1,34 Millionen Euro) dotierten Siegerscheck.

Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer, der 2010 die PGA Championship gewann und seinen ersten Major-Sieg einfuhr, und auch US-Superstar Tiger Woods hatten mit dem Turnierausgang in Louisville, dagegen nichts mehr zu tun. Beide waren bereits nach zwei Runden am Cut gescheitert.