Transfergerüchte: Pierre-Michel Lasogga auf dem Sprung zu Hannover 96?


Lasogga beim HSV vor dem Absprung?

Bildquelle: By chris grabert [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Der Hamburger SV könnte bald einen seiner Ladenhüter loswerden. Schon seit geraumer Zeit versuchen die Rothosen, einen Abnehmer für Pierre-Michel Lasogga zu finden. Der Top-Verdiener könnte dem Bundesligisten geschätzt jährlich rund 3,4 Millionen Euro Gehalt einsparen, wenn er den Verein verlässt. Und auch Lasogga scheint gewillt zu sein, seine Zelte an der Elbe abzubrechen.

Allerdings war es bisher nicht unbedingt einfach, einen Abnehmer für den Mittelstürmer zu finden. Der 25-jährige Ex-Nationalspieler durchlebt schwere Zeiten unter Trainer Markus Gisdol. So kam er in der vergangenen Saison lediglich auf 20 Einsätze, wobei er 15 Mal eingewechselt wurde. Zu wenig für den einstigen Goalgetter, der bei Hertha BSC noch wusste, wo das Tor stand.

 

Zum Vergleich: Bei Hertha BSC kam er auf 24 Treffer in 69 Spielen, während er beim Hamburger SV zwar auf 107 Einsätze kommt, aber auch nur 30 Mal das Tor traf. Die Trefferquote beim Hauptstadtklub war fast doppelt so hoch, wie beim HSV. Und auch sein Marktwert sank rapide in den letzten Jahren. 2014 lag dieser bei satten 12 Millionen Euro. Ein sehr beachtlicher Wert, der allerdings durch fehlende Einsätze und noch weniger Toren auf nun mehr 2 Millionen Euro sank.

Beim Hamburger SV käme Pierre-Michel Lasogga nicht über die Jokerrolle hinaus, obwohl Markus Gisdol einen groß gewachsenen Mittelstürmer im Sturmzentrum dringend benötigen könnte. Der 1,89 Meter große Angreifer wäre prädestiniert, um hohe Flanken zu verwerten. Beim Aufsteiger Hannover 96 wäre er daher anscheinend Plan B, wenn der Ex-Bremer und Kölner Anthony Ujah nicht nach Niedersachsen wechseln sollte.

Ujah erhält wohl keine Freigabe

Aktuell soll sein Klub FC Liaoning die Freigabe verweigern, sodass sich Manager Horst Heldt nach Alternativen umschauen müsste. Diese Alternative soll nun Pierre-Michel Lasogga heißen. Unter Trainer André Breitenreiter könnte der einstige Goalgetter zu alter Form zurückfinden. Dazu benötigt es Vertrauen und jede Menge Spielzeit, die sich Lasogga durch gute Trainingsleistungen erkämpfen müsste.

Lasogga müsste aber beim Gehalt Abstriche machen, denn der Aufsteiger wird sein aktuelles Gehalt nicht stemmen können und wollen. Sollte sich der Ex-Herthaner mit einem niedrigeren Gehalt zufriedengeben, so könnte er in Hannover einen Neustart erleben.

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