WM-Quali: Deutschland, Belgien und Schweiz sind dabei


Deutschland, Schweiz und Belgien bei WM 2014 in Brasilien dabei

Nachdem die Niederlande und Italien bereits beim Doppelspieltag Anfang September Platz eins in ihren Qualifikationsgruppen klar machten und sich ihr Ticket für die WM 2014 in Brasilien sicherten, stehen seit dem gestrigen Freitag drei weitere der insgesamt 13 europäischen WM-Teilnehmer fest.

In Gruppe C sicherte sich Deutschland mit einem 3:0 gegen Irland den ersten Platz. Sami Khedira, Andre Schürrle und Mesut Özil erzielten die Treffer für die über 90 Minuten drückend überlegene DFB-Elf, die mit den sehr defensiven Iren aber durchaus ihre Mühe hatte. Auch der zweite Platz in der deutschen Gruppe ist seit gestern vergeben.

Schwede bezwang Österreich dank eines späten Tores von Zlatan Ibrahimovic mit 2:1 und wird im November als einer der acht besten Gruppenzweiten in den Play-offs um die letzten vier WM-Tickets spielen.

Sicher dabei in Brasilien ist bereits die Schweiz, die mit einem 2:1-Sieg in Albanien den Gruppensieg perfekt machten. Xherdan Shaqiri und Michael Lang brachten die von Ottmar Hitzfeld trainierten Eidgenossen in der zweiten Hälfte mit 2:0 in Führung. Als Hamdi Salihi eine Minute vor dem Ende per Strafstoß der Anschluss gelang, musste die Schweiz noch kurz zittern, durfte sich am Ende aber über die dritte WM-Qualifikation in Folge freuen.

Erstmals seit 2002 wieder dabei ist dagegen Belgien. Mit einem 2:1 beim letzten verbliebenen Rivalen in Kroatien machten die von Marc Wilmots trainierten Roten Teufel, die über eine Mannschaft mit einer Menge Potenzial verfügen, den ersten Platz fest. Entscheidender Mann war der vom FC Chelsea an den FC Everton verliehene Romelu Lukaku, der beide Treffer zur belgischen 2:0-Pausenführung markierte, ehe Niko Kranjcar für Kroatien nur noch der Anschlusstreffer.

Spanien und Russland so gut wie durch

In vier Gruppen geht es am letzten Spieltag am Dienstag noch um den ersten Platz. Beste Karten haben dabei Spanien und Russland, die beide so gut wie durch sind. Alles in der eigenen Hand haben außerdem England und Bosnien-Herzegowina, die mit Siegen am Dienstag gegen Polen bzw. Litauen sicher in Brasilien dabei sind.

Spannend ist es noch im Rennen um die zweiten Plätze, der in sieben Gruppen noch nicht entschieden ist.