Transfergerüchte: Frankfurts Interesse an Marin - Hannover wirbt um Aigner


Frankfurt Interesse an Marko Marin

Mit Timothy Chandler und Makoto Hasebe (beide vom 1. FC Nürnberg) sowie Aleksandar Ignjovski (Werder Bremen) hat Eintracht Frankfurt für die kommende Saison bislang drei Neuzugänge verpflichtet, die aber kaum ausreichen werden, um die schwerwiegenden Verluste von Sebastian Jung (VfL Wolfsburg), Pirmin Schwegler (TSG 1899 Hoffenheim), Sebastian Rode (FC Bayern München) und Joselu zu kompensieren.

Der neue Trainer Thomas Schaaf und Sportdirektor Bruno Hübner sondieren daher natürlich intensiv den Markt und halten Ausschau nach weiteren Verstärkungen, wobei vor allem die Offensive Priorität genießt.

 

Neben mindestens einen, eher zwei hochkarätigen Angreifern soll auch ein Neuer für das offensive Mittelfeld kommen, wo der vergangene Saison vom FC Schalke 04 ausgeliehene Tranquillo Barnetta künftig auch nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Kandidat, mit dem man sich in Frankfurt zumindest intern beschäftigt haben soll, ist nach Informationen der “Bild“ Ex-Nationalspieler Marko Marin.

Der 25-jährige Marin war vergangene Spielzeit vom FC Chelsea an den FC Sevilla ausgeliehen, wird von den Andalusiern nach nur wenigen überzeugenden Leistungen nicht fest verpflichtet. Trotz gültigen Vertrages hat Marin allerdings auch im Starensemble des FC Chelsea kaum realistische Chancen auf Einsätze und erwägt deshalb abermals einen Wechsel. In “Bild“ verriet der kleine Dribbler, auch Anfragen aus der Bundesliga zu haben, wobei es nicht verwundern würde, befände sich die Eintracht darunter.

Erneute Zusammenarbeit mit Thomas Schaaf?

Mehr als eine Ausleihe wäre für Frankfurt aber kaum möglich und zugleich müsste Marin in Sachen Gehalt wohl enorme Abstriche hinnehmen. Für die Eintracht könnte derweil sprechen, dass Marin bereits beim SV Werder Bremen und Trainer Thomas Schaaf gearbeitet hat und sich dort immerhin für den Wechsel zu Chelsea empfehlen konnte. Außerdem spielte Marin bereits in der Jugend von 1996 bis 2005 neun Jahre lange für die Eintracht und könnte nun als gestandener Profi an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren.

Praktisch ausgeschlossen ist es derweil, dass die Eintracht noch weitere Stammkräfte ziehen lässt. “Unsere halbe Mannschaft ist gefragt. Wir geben aber keinen ab“, erklärte Sportdirektor Hübner in “Bild“ angesprochen auf das durchgesickerte Interesse von Hannover 96 an Stefan Aigner, der bei den Niedersachsen als flexibel einsetzbare Offensivkraft die Planstelle von Didier Ya Konan einnehmen könnte. Dass Hannover aber eine derart hohe Ablöse auf den Tisch liegt, die die Eintracht zur Freigabe für Aigner bewegen würde, ist nicht zu erwarten.