Premier League: Manchester United sorgt für peinliche Schlagzeilen


Manchester United bald ohne Trikottausch?

Bildquelle: dom fellowes from UK (Awaiting Corner) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Scheinbar scheint das Geld in der englischen Premier League doch nicht so locker zu sitzen, wie man in den letzten Wochen und Monaten vermuten konnte. Anders lässt sich das Vorhaben der Bosse von Manchester United wohl nicht erklären. Es geht darum, Geld zu sparen, denn anscheinend hat der Klub zu viel Geld für Spielerverpflichtungen ausgegeben, denn den Spielern soll der obligatorische Trikottausch nach dem Spiel untersagt worden sein.

Allein für Paul Pogba gaben die Red Devils umgerechnet rund 105 Millionen Euro aus. Nun könnte sich das also rächen, wenn man es überspitzt ausdrücken möchte. Weitere 75 Millionen Euro hat man insgesamt für die Transfers von Mkhitaryan und Bailly in die Hand genommen.

 

Die Verantwortlichen haben anscheinend ausgerechnet, was der Klub, der zu den wertvollsten und reichsten Vereinen der Welt gehört, an Ausgaben hätte, wenn alle Spieler nach dem Match ihr Trikot mit dem Gegner tauschen würden. Die Summen, im Vergleich zu den Transferausgaben in diesem Sommer, sind lachhaft. Rund 800 Euro wären es pro Spiel, die der Verein ausgeben würde, wenn man das Team am nächsten Spieltag mit neuen Trikots ausstatten möchte.So soll nun der Trikottausch zukünftig ausfallen!

Aktuell berichtet die englische „Sun“ über diesen Klamauk, der sich in Manchester abspielt. Ibrahimovic, Pogba und Rooney müssen sich also mit dem Gedanken anfreunden, dass sie ihre Trikots auch beim nächsten Spiel überstreifen müssten. In der Kreisliga ist das eine absolut normale Vorgehensweise. Vielleicht bekommt man so auch die verwöhnten Profis auf den Boden der Tatsachen zurück.

Sparkus trotz riesigen Einnahmen?

Nötig hätte Manchester United dieses Szenario eigentlich nicht, denn die TV-Gelder sind bekanntlich in die Höhe geschossen und man hat mit Adidas einen langfristigen Vertrag abgeschlossen. Dieser bringt den Red Devils rund 900 Millionen Euro über 10 Jahre ein. Davon ließen sich im genannten Zeitraum rund 1,125 Millionen Trikots beschaffen. Zahlenspielereien unsererseits, die mit einem Augenzwinkern in Richtung Manchester vollzogen werden!

Wie dem auch sei, arm ist der Klub sicherlich nicht, aber man dürfte Kredit bei den Fans verspielen, die Spiel für Spiel viel Geld zahlen, um sich die Heim- und Auswärtsspiele anschauen zu können. Den Spielern soll es nämlich auch untersagt werden, nach dem Spiel ihr Trikot an Fans zu verschenken. Peinlicher geht es eigentlich schon gar nicht mehr. Warten wir es ab, wie sich die ganze Posse entwickeln wird.