Gold Cup 2013: Überraschende Niederlagen für Mexiko und Kanada


Kanada und Mexiko starten mit Niederlagen in den Gold Cup 2013

Während in Deutschland inzwischen alle Profi-Klubs mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen haben und für die Mannschaften der 2. Bundesliga am übernächsten Wochenende sogar schon der 1. Spieltag auf dem Programm steht, kämpfen in den USA noch zwölf Nationen um den Gold Cup 2013.

Bei dem vom Nord- und zentralamerikanischen und karibischen Fußballverband CONCACAF organisierten Turnier, das vergleichbar ist mit der Europameisterschaft oder dem Afrika-Cup, wurde in den drei Vorrundengruppen gerade der erste Spieltag absolviert, bei dem Überraschungen nicht ausgeblieben sind. Wer hätte denn drauf getippt, dass hier in den USA, Mexiko ausgerechnet gegen Martinique verlieren wird?

Beim Auftaktspiel in Los Angeles unterlag Mitfavorit Kanada den Außenseitern aus Martinique überraschend mit 0:1. Martinique gelang es überhaupt zum ersten Mal gegen Kanada zu gewinnen, wobei das Tor des Tages durch einen sehenswerten Sonntagsschuss des bereits 37 Jahre alten Fabrice Reuperné erst in der Nachspielzeit fiel. Für eine noch größere Überraschung sorgte ebenfalls in Gruppe A Panama, das sensationell gegen Titelverteidiger und Top-Favorit Mexiko die Oberhand behielt. Gabriel Torres erzielte in der siebten Minute per Elfmeter und in der 48. Minute die beiden Treffer für Panama. Für die kürzlich beim Confederations Cup in der Vorrunde gescheiterten Mexikaner gelang Marco Fabian unmittelbar vor der Pause lediglich der zwischenzeitliche Ausgleich.

USA und Costa Rica souverän

In Gruppe B setzte sich Honduras, Teilnehmer an der WM 2010 in Südafrika, erwartungsgemäß mit 2:0 gegen Haiti durch. Rony Martinez in der vierten Minute und Marvin Chavez zwölf Minuten vor dem Ende sorgten dafür, dass eine weitere Überraschung ausblieb. Im zweiten Spiel der Gruppe trennten sich El Salvador und Trinidad&Tobago mit 2:2. Keon Daniel brachte Trinidad nach elf Minuten in Führung und Kenwyne Jones rettete dem WM-Teilnehmer von 2006 nach 73 Minuten zumindest noch ein 2:2, nachdem Rodolfo Zelaya die Partie zwischenzeitlich mit einem Doppelpack zugunsten von El Salvador gedreht hatte.

Anders als in Gruppe A gaben sich die Favoriten in Gruppe C keine Blöße. Costa Rica bezwang Kuba dank zweier Tore von Norwegen-Legionär Michael Barrantes und eines Treffers von Jairo Arrieta klar mit 3:0. Und die USA, die 2009 und 2011 jeweils das Finale gegen Mexiko verloren hatte, landete zum Auftakt sogar gleich einen 6:1-Kantersieg gegen Belize. Chris Wondolowski traf für die Mannschaft des deutschen Trainers Jürgen Klinsmann gleich dreimal. Michael Orozco, Stuart Holden und Landon Donovan steuerten bei einem Gegentor durch Ian Gaynair die übrigen Treffer für die US-Auswahl bei.