Frauen-Bundesliga: Drei Teams mit Chancen auf Meisterschaft


Der Kampf um die Meisterschaft in der Frauen-Bundesliga

Während die Bundesliga der Herren mitten in der heißen Schlussphase steckt, stehen bei den Frauen noch acht Spieltage auf dem Programm und in Sachen Meisterschaft ist eine Entscheidung noch lange nicht gefallen.

Titelverteidiger VfL Wolfsburg belegt nach 14 Spieltagen lediglich den dritten Platz und ist bei fünf Punkten Rückstand schon auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen, soll die Meisterschaft erneut nach Niedersachsen gehen. Zuletzt gewannen die Wölfe zwar dreimal in Folge, doch die Niederlage beim viertplatzierten FC Bayern München im Februar schmerzt noch immer, zumal die aktuellen beiden Top-Teams, der 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam, sich in diesem Jahr noch keine Blöße gegeben haben.

Während Turbine Potsdam alle vier Spiele im neuen Jahr gewinnen konnte, gab Frankfurt lediglich beim torlosen Remis im direkten Duell mit Wolfsburg Punkte ab. Unter dem Strich führt damit der 1. FFC Frankfurt mit 36 Punkten die Tabelle an, weist allerdings lediglich einen denkbar knappen Vorsprung von einem Zähler auf Potsdam auf.

Hinter den ersten Drei sowie dem FC Bayern, der als Vierter bei neun Punkten Rückstand auf Rang eins auch nur halbwegs Schritt halten kann, klafft dann bereits eine Lücke von neun Punkten zum Rest der Liga, der von Bayer Leverkusen angeführt wird. Während Leverkusen auf dem fünften und den SC Freiburg auf dem zehnten sowie gleichzeitig letzten Nicht-Abstiegsplatz lediglich vier Punkte trennen, sind die der BV Cloppenburg und der VfL Sindelfingen schon abgeschlagen.

Sindelfingen schon so gut wie abgestiegen

Cloppenburg hat bei fünf Zählern Rückstand ans rettende Ufer den Klassenerhalt zwar noch im Blick, ist aber mit fünf Pleiten in Folge ins neue Jahr gestartet und befindet sich damit nach nur einem Jahr in der Frauen-Bundesliga wieder auf dem Weg in Richtung Liga zwei.

Allenfalls noch theoretische Chancen hat Schlusslicht Sindelfingen, das bei 13 Niederlagen nur ein Unentschieden zustande brachte und in 14 Spielen lediglich zwei eigene Torerfolge bejubeln durfte.