Europa League: VfL Wolfsburg jubelt - Gladbach kassiert unnötige Pleite


Gladbach und Wolfsburg in der Europa League

Die Wölfe haben sich auch in der Europa League weiter erfolgshungrig gezeigt und das Hinspiel im Sechzehntelfinale gegen Sporting Lissabon mit 2:0 für sich entschieden.

Während sich der VfL Wolfsburg somit eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel in der kommenden Woche verschafft hat, musste Borussia Mönchengladbach beim FC Sevilla eine unglückliche Pleite hinnehmen. Denn trotz guter Leistung und vieler guter Chancen hieß es beim spanischen Titelverteidiger am Ende 0:1.

 

Dank Bas Dost hat der VfL Wolfsburg Sporting Lissabon mit 2:0 bezwungen. Der niederländische Stürmer, der in der 46. und 63. Minute traf, hat somit seit Beginn der Rückrunde wettbewerbsübergreifend neun Tore erzielt. Für die Gäste aus Portugal hat sich hingegen Deutschland mal wieder als schlechtes Pflaster erwiesen, kassierte man doch die zehnte Niederlage von insgesamt elf Europacup-Auftritten. Die Niedersachsen haben hingegen das Tor für das Achtelfinale weit aufgestoßen und können ruhigen Gewissens zum Rückspiel am kommenden Donnerstag reisen. Dann kann VfL-Trainer Dieter Hecking auch wieder auf Luiz Gustavo und Joshua Guilavogui zurückgreifen, die im Hinspiel noch gesperrt waren.

„Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Am Ende trauern wir nur ein wenig den vergebenen Chancen zum 3:0 nach. Aber es ist eine gute Ausgangsposition, die wir nutzen sollten, um am nächsten Donnerstag eine Runde weiter zu kommen“, sagte ein zufriedener Hecking nach dem Abpfiff. Bereits im ersten Durchgang hatten die Wölfe durch Andre Schürrle oder einem Fast-Eigentor von Paulo Oliveira gute Chancen, doch auch Sporting kam durch Andre Carillo zu einer guten Einschussmöglichkeit. Zudem hätte es kurz vor dem Seitenwechsel einen Handelfmeter für die Gäste aus Lissabon geben können.

Dost sorgt für den Unterschied

Kurz nach Wiederanpfiff bugsierte Bas Dost eine Naldo-Vorarbeit in die Maschen und nach feinem Zuspiel von Kevin de Bruyne stellte der Torjäger auf 2:0. In der Schlussphase waren die Hausherren weiter das bessere Team, nutzten aber guten Chancen nicht aus.

Doch auch Borussia Mönchengladbach ging äußerst schlampig mit den sich bietenden Chancen um und kassierte beim FC Sevilla somit eine vermeidbare Niederlage. Trotz zahlreicher Umstellungen war die Elf von Lucien Favre bei den heimstarken Spaniern zwingender und kam durch Christoph Kramer, Fabian Johnson und Oscar Wendt zu besten Torgelegenheiten. Doch in der 70. Minute bestrafte Sevilla die erste Unaufmerksamkeit der Fohlen-Defensive und Vicente Iborra erzielte den entscheidenden Treffer zum 1:0. Max Kruse hatte kurz vor Schluss noch den Ausgleich auf dem Kopf, aber auch der Nationalspieler konnte den Bann nicht durchbrechen. Dennoch ist für Gladbach im Rückspiel noch alles drin oder was meint Ihr? Diskutiert mit uns im Forum!