Europa League: VfB Stuttgart gegen Plovdiv - Graz mit Blamage


Europa League - VfB Stuttgart erwartet Spiel gegen Botev Plovdiv

Im Kampf um die Europa-League-Startplätze mussten einige namhafte Klubs überraschenderweise schon in der 2. Qualifikationsrunde die Segel streichen. Betroffen sind Sturm Graz, Sparta Prag, FC Utrecht und Rosenborg Trondheim. Beim VfB Stuttgart, der in der nächsten Runde einsteigt, weiß man dagegen, mit wem man es in der 3. Runde zu tun bekommt. Der Gegner heißt Botev Plovdiv.

Bereits in der 2. Qualifikationsrunde sind schon einige prominente Teams über Underdogs gestolpert. Allen voran Sturm Graz, die gegen den isländischen Vize-Meister UMF Breidablik Kopavogur den Kürzeren zogen. Nachdem das Hinspiel torlos endete, verlor der österreichische Traditionsklub mit 0:1 vor heimischer Kulisse und verabschiedet sich frühzeitig von der internationalen Fußballbühne. Ellert Hreinsson machte mit seinem Treffer die Überraschung perfekt. Bitterer Beigeschmack für Sturm Graz: Zum ersten Mal in der Europapokalgeschichte ist ein Team aus Österreich gegen eine isländische Mannschaft ausgeschieden.

Aber neben Graz erwischte es noch weitere bekannte Klubs. So ist auch für den IFK Göteborg das Abenteuer Europa League frühzeitig beendet. Die Schweden kassierten gegen den slowakischen Vertreter AS Trencin eine 1:2-Pleite und flogen nach dem 0:0 im Hinspiel raus. Für Trencin traf der Nigerianer Adi Fanendo zweimal ins Schwarze, während Philip Haglund für den zweimaligen UEFA-Cup-Sieger den Anschlusstreffer beisteuerte. Wesentlich erfolgreicher verlief die Qualifikationsrunde für einen anderen schwedischen Klub. BK Häcken behielt gegen Sparta Prag aus Tschechien mit 1:0 die Oberhand und zog nach dem 2:2 im Hinspiel überraschend in die nächste Runde ein. Den alles entscheidenden Treffer markierte Martin Ericsson kurz vor Schluss.

Auch FC Utrecht und Trondheim schon raus

Eine böse Überraschung erlebte auch der FC Utrecht. Nachdem die Niederländer das Hinspiel beim FC Differdange 03 in Luxemburg noch mit 1:2 verloren hatten, kam man vor heimischer Kulisse nicht über ein 3:3 hinaus. Da half auch der starke Auftritt von Torjäger Jacob Mulenga nichts, der alle drei Tore erzielte. Denn Utrecht leistete sich in der Abwehr gegen den krassen Außenseiter leichtsinnige Fehler, die eiskalt bestraft wurden.

Mit Rosenborg Trondheim musste ein weiterer namhafter Klub die Segel streichen. Der einstige Dauergast in der Champions League aus Norwegen flog gegen FC St. Johnstone raus. Die Schotten hatten das Hinspiel 1:0 gewonnen und erkämpften sich ein 1:1-Unentschieden im Rückspiel.

VfB gegen Botev Plovdiv Favorit

In der 3. Qualifikationsrunde der Europa League greift mit dem VfB Stuttgart auch der erste Bundesligist ins Geschehen ein. Die Schwaben treffen auf den bulgarischen Vertreter Botev Plovdiv, die sich gegen Zrinjski Mostar aus Bosnien-Herzegowina durchsetzten (1:1, 2:0), und sind natürlich Favorit. Hin- und Rückspiel steigen jeweils am Donnerstag dem 1. und 8. August.