DFB-Pokal: Vier Bundesligisten raus - Top-Favoriten weiter


2. Runde im DFB-Pokal gespielt - Top-Favoriten weiter

In der zweiten Runde des DFB-Pokals sind die ganz großen Überraschungen ausgeblieben. Zwar setzte sich in einigen der 16 Partien der Außenseiter durch, doch von den Top-Favoriten gab sich keiner eine Blöße.

Titelverteidiger FC Bayern München besiegte Hannover 96 elf Tage nach dem 2:0 im Bundesliga-Duell mit den Niedersachsen diesmal mit 4:1 und setzte seinen Weg Richtung Finale in Berlin ebenso fort wie Borussia Dortmund. Der BVB war zu Gast in der Münchner Allianz Arena und hatte mit dem TSV 1860 München mehr Mühe als erwartet. Letztlich zog die Borussia aber mit einem 2:0 nach Verlängerung ins Achtelfinale ein.

Sehr souverän nahm Bayer Leverkusen im DFB-Pokal die Hürde Arminia Bielefeld und ließ dem Zweitliga-Aufsteiger beim 2:0-Erfolg auf der Bielefelder Alm zu keinem Zeitpunkt eine realistische Chance. Der FC Schalke 04 hatte hingegen in der ersten Halbzeit durchaus Probleme mit Drittligist SV Darmstadt 98, der in Runde eins Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb kegelte. Nach einem 1:1 zur Pause behielten letztlich aber die Königsblauen mit 3:1 die Oberhand.

Im zweiten Bundesliga-Duell nahm der SC Freiburg erfolgreich Revanche für die im April erlittene Halbfinal-Niederlage beim VfB Stuttgart. Diesmal hatte Freiburg gegen die Schwaben Heimrecht und schaffte mit einem 2:1-Sieg den Einzug in die Runde der letzten 16. Neben Hannover und Stuttgart, die jeweils gegen Ligarivalen die Segel streichen musste, ereilte auch zwei Bundesligisten gegen Zweitliga-Klubs das Aus. Sogar vor eigenem Publikum unterlag der kriselnde 1. FSV Mainz 05 dem 1. FC Köln mit 0:1 und Aufsteiger Hertha BSC zog beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:3 den Kürzeren.

Saarbrücken der letzte Underdog

Ihre Pflichtaufgaben gegen Zweitligisten erfüllten hingegen der Hamburger SV (1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth), der VfL Wolfsburg (2:0 gegen den VfR Aalen), Eintracht Frankfurt (2:0 gegen den VfL Bochum) und die TSG 1899 Hoffenheim (3:0 nach Verlängerung gegen Energie Cottbus). Ebenfalls keine Blöße gab sich der FC Augsburg, der mit 3:0 bei Drittligist Preußen Münster siegte.

Wie Münster und Darmstadt ereilten mit dem VfL Osnabrück (0:1 gegen den 1. FC Union Berlin) und den SC Wiedenbrück (1:3 gegen den SV Sandhausen) auch zwei weitere Vereine aus der 3. Liga und vierten Liga das Aus. Letzter im Wettbewerb verbliebener Underdog ist der 1. FC Saarbrücken, der den SC Paderborn mit 2:1 niederrang.

Im einzigen Zweitliga-Duell triumphierte der FC Ingolstadt mit 2:0 beim FSV Frankfurt.