DFB-Pokal: Borussia Dortmund besiegt Hertha & folgt Bayern München ins Finale


Choreographie der HerthaFans vor dem Pokalspiel gegen BVB

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben das Finale im DFB-Pokal erreicht. Die Bayern setzten sich am Dienstag vor heimischer Kulisse dank eines Doppelpacks von Thomas Müller mit 2:0 gegen Werder Bremen durch, am Mittwoch sicherte sich der BVB nach einem beeindruckenden 3:0-Erfolg bei Hertha BSC das zweite Finalticket. Somit kommt es nun zum Traumfinale in Berlin!

Borussia Dortmund hat sich seine letzte Chance auf einen Titel gewahrt. In Berlin ließen die Schwarz-Gelben gegen die Hertha nichts anbrennen und zeigten ab der 1. Minute, dass sie der Herr im Olympiastadion sind.

 

Es entwickelte sich ein recht einseitig Spiel, indem der BVB gegen die offensiv über weite Strecken harmlosen Berliner keine Mühe hatte. In der 21. Minute besorgte Gonzalo Castro die verdiente Führung, doch die Westfalen verpasste es in der Folge, den zweiten Treffer trotz guter Möglichkeiten nachzulegen. Kurz vor dem Pausenpfiff kam plötzlich Hertha BSC zu seiner ersten guten Torchance, als Jens Hegeler naus kurzer Distanz zum Schuss kam, der aber zu unplatziert war.

Im zweiten Durchgang sollte sich am Spielgeschehen nicht viel ändern und die stark aufspielende Elf von Trainer Thomas Tuchel hatte alles im Griff. Hertha wurde zwar etwas mutiger, agierte aber zu verhalten. Mitte der 2. Halbzeit hatten die Hausherren dann aber ihre beste Phase und hätten nach einem Flugkopfball von Salomon Kalou fast den Ausgleich erzielt. Genau in dieser starken Berliner Phase schlug der BVB erneut zu und Marco Reus (75.) stellte auf 2:0 - die Vorentscheidung. Für den Schlusspunkt sorgte Henrikh Mkhitaryan (83.), der nach einer starken Vorarbeit von Reus nur noch den Fuß hinhalten musste.

Ein hochverdienter Sieg von Borussia Dortmund, die somit zum dritten Mal in Folge im Finale des DFB-Pokals stehen. Dort wartet am 21. Mai der FC Bayern München.

Müller schießt FC Bayern ins Finale

Die Bayern behielten am Dienstag mit 2:0 gegen Werder Bremen die Oberhand, wobei die Norddeutschen in der Allianz-Arena eine sehr couragierte Leistung zeigten und in der Defensive sicher standen. Nach einer Ecke war es dann aber Thomas Müller (30.), der mit dem Kopf zur Stelle war und die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung des Rekordmeisters erzielte. Die Bayern waren in der Folge die tonangebende Mannschaft, Werder hielt aber besonders im zweiten Durchgang gut mit und spielte mutig.

Gerade als Werder Bremen mehr und mehr die Oberhand gewann, wurden die Hoffnungen der Grün-Weißen auf den Ausgleich von Schiedsrichter Tobias Stieler zerstört, als dieser nach einer Schwalbe von Arturo Vidal auf Elfmeter entschied. Thomas Müller ließ sich nicht zweimal bitten und vollstreckte zum 2:0-Endstand.

 

Bildquelle

By Robert Freiberg

 

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