DFB-Pokal: Bayern auf dem Weg zum Triple?


Kaiserslautern und Bayern München stehen im DFB-Pokal-Viertelfinale

Das Viertelfinale im DFB-Pokal ist komplett. Mit Borussia Dortmund, der TSG 1899 Hoffenheim, dem Hamburger SV, Eintracht Frankfurt, dem VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München setzten sich sieben Bundesligisten durch und nur der 1. FC Kaiserslautern, der im einzigen Zweitliga-Duell des Achtelfinales beim 1. FC Union Berlin mit 3:0 die Oberhand behielt, hält die Fahne der Underdogs hoch.

Titelverteidiger FC Bayern München zog genau wie im vergangenen Jahr mit einem Sieg beim FC Augsburg ins Viertelfinale ein. Bereits nach vier Minuten brachte der kurze Zeit später mit einer Knieverletzung ausgeschiedene Arjen Robben die Bayern in Führung und zwölf Minuten vor dem Ende machte Thomas Müller mit dem 2:0 gegen tapfer kämpfende Augsburger alles klar.

Mehr Mühe als die Bayern hatte Bayer Leverkusen, das beim SC Freiburg nach 77 Minuten durch Emre Can zu einem glücklichen 2:1-Siegtreffer kam. Zuvor hatte Matthias Ginter (19.) die Leverkusener Führung durch Robbie Kruse aus der ersten Minute egalisiert. Problemlos nahm derweil Borussia Dortmund auch mit einer besseren B-Elf die Hürde 1. FC Saarbrücken und gewann beim letzten im Wettbewerb verbliebenen Drittligisten nach Toren von Julian Schieber und Jonas Hofmann ungefährdet mit 2:0.

Überraschend den Kürzeren im DFB-Pokal zog dagegen der FC Schalke 04 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Nach einer völlig verkorksten ersten Halbzeit sahen sich die Königsblauen nach Toren von Kai Herdling, Kevin Volland und Roberto Firmino mit einem 0:3-Pausenrückstand konfrontiert und nach dem Seitenwechsel konnte Jefferson Farfan nur noch auf 1:3 verkürzen.

Leverkusen und Hamburg mit Mühe

Unerwartet große Schwierigkeiten hatte der VfL Wolfsburg mit dem FC Ingolstadt. Der oberbayerische Zweitligist ging durch den ehemaligen Wolfsburger Caiuby sogar in Führung, ehe im zweiten Durchgang Ingolstadts Schlussmann Ramazan Özcan zweimal patzte und bei Wolfsburgs Toren durch Naldo und Ivica Olic Pate stand.

Eintracht Frankfurt mühte sich ebenfalls lange mit dem SV Sandhausen, der nach einem 0:2-Rückstand zum 2:2 ausgleichen konnte, sich aber letztlich dennoch mit 2:4 geschlagen geben musste. Matchwinner für die Eintracht war der dreifache Torschütze Joselu. Vaclav Kadlec für die Eintracht sowie Frankfurts Sebastian Rode per Eigentor und Simon Tüting für den SVS erzielten die übrigen Tore.

Überaus glücklich geriet schließlich der 2:1-Erfolg des Hamburger SV gegen einen starken 1. FC Köln, der mit zwei Aluminiumtreffern von Patrick Helmes Pech hatte. Mit einem Sonntagsschuss brachte Maximilian Beister den HSV vor der Pause in Führung, und als Adam Matuschyk nach dem Seitenwechsel für den FC ausgeglichen hatte, war es fünf Minuten vor dem Ende der eingewechselte Ivo Ilicevic, der den HSV per Abstauber eine Runde weiter schoss.