Champions League: Bayern München nach Rekordsieg über Donezk im Viertelfinale


Bayern München im Viertelfinale der Champions League

Der FC Bayern München ist mit einem Rekordsieg ins Viertelfinale der Champions League gestürmt. Im Rückspiel gegen Schachtjor Donezk feierten die Münchner ein 7:0-Schützenfest. Deutlich enger ging es zwischen dem FC Chelsea und Paris St. Germain zu.

Die Fans in der Allianz Arena zu München sollten einen historischen Abend erleben. Nachdem auf Seiten von Schachtjor Donezk Oleksandr Kutcher nach nicht einmal drei Minuten die Rote Karte sah, war die Partie eigentlich schon entschieden. Der Verteidiger brachte Mario Götze im Strafraum zu Fall und der schottische Schiedsrichter William Collum entschied auf Notbremse – es war der schnellste Platzverweis in der Champions-League-Geschichte.

Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Müller (4.) souverän. Danach entwickelte sich eine einseitige Partie, in der die Bayern den Druck hochhielten und auf den zweiten Treffer drängten. In der 34. Minute war es soweit und Jerome Boateng stellte auf 2:0.

Im zweiten Durchgang nahm die Tormaschinerie des FC Bayern München so richtig Fahrt auf, während sich der ukrainische Meister seinem Schicksal ergab. Der starke Franck Ribery (49.) und erneut Müller (52.) schnürten einen Doppelpack, bevor Holger Badstuber (63.) den Ball per Kopf zum zwischenzeitlichen 5:0 über die Linie wuchtete. Für den Innenverteidiger war es der erste Treffer in der Königsklasse. Zudem durften sich noch Robert Lewandowski (75.) und Mario Götze (87.) in die Torschützenliste eintragen.

Mit dem 7:0 gegen ein völlig chancenloses und überfordertes Donezk stellte Bayern München seinen Rekordsieg in der Champions League ein. 2012 fertigte der deutsche Rekordmeister den FC Basel im Achtelfinale mit dem gleichen Ergebnis ab. Einziger Wermutstropfen des Abends: Arjen Robben und Ribery mussten angeschlagen ausgewechselt werden.

Schalke unglücklich ausgeschieden - Paris in Unterzahl weiter

Im zweiten Achtelfinalspiel am Mittwochabend hat Paris St. Germain den FC Chelsea aus dem Wettbewerb geworfen. Dabei musste der französische Meister an der Stamford Bridge lange Zeit in Unterzahl agieren, nachdem Superstar Zlatan Ibrahimovic nach 31 Minuten eine ungerechtfertigte Rote Karte sah. In einer packenden Partie, die im Hinspiel 1:1 endete, stand es nach 90 Minuten durch zwei späte Tore von Gary Cahill (81.) und dem Ex-Chelsea-Profi David Luiz (86.) ebenfalls 1:1. So ging es in die Verlängerung, wo Eden Hazard (86. / Handelfmeter) die Blues erneut in Front schießen konnte, bevor Thiago Silva PSG ins Viertelfinale köpfte.

Dort stehen auch Real Madrid, die sich gegen Schalke 04 nach dem 2:0-Hinspielerfolg sogar eine 3:4-Heimpleite leisten konnten, sowie der FC Porto, die sich souverän mit 4:0 gegen den Schweizer Vertreter FC Basel durchsetzten (Hinspiel 1:1). Kommende Woche werden die restlichen vier Partien im Achtelfinale ausgetragen. Mit Borussia Dortmund (gegen Juventus) und Bayer Leverkusen (gegen Atletico Madrid) sind noch zwei deutsche Teams im Rennen.