Champions League: Dortmund schmucklos weiter - Schalke raus


Dortmund erreicht nächste Runde - Schalke aus Champions League ausgeschieden

Nachdem mit dem FC Bayern München, dem FC Barcelona, Paris St. Germain und Atletico Madrid die ersten vier Mannschaften bereits in der vergangenen Woche den Einzug ins Viertelfinale der Champions League perfekt gemacht haben, ist die Runde der letzten Acht, deren Begegnungen am Freitag um 12 Uhr ausgelost werden, seit Mittwochabend nun komplett.

Neben dem FC Bayern hat mit Borussia Dortmund auch eine zweite deutsche Mannschaft den Sprung ins Viertelfinale geschafft, sich dabei aber nicht mit Ruhm bekleckert und sogar Unmutsbekundungen des eigenen Anhangs über sich ergehen lassen müssen.

Nach dem 4:2-Erfolg bei Zenit St. Petersburg konnte sich der BVB aber eine 1:2-Heimniederlage gegen den russischen Spitzenklub erlauben, ohne während der 90 Minuten ernsthaft um das Weiterkommen in der Champions League bangen zu müssen.

Schon nach 16 Minuten brachte zwar der Brasilianer Hulk St. Petersburg mit einem fulminanten Distanzschuss in Führung, doch noch vor der Pause beruhigte Kapitän Sebastian Kehl mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich die Nerven. In einem weitgehend ereignisarmen zweiten Durchgang ging St. Petersburg durch den eingewechselten Diego Rondon zwar ein zweites Mal in Führung, doch geriet das Dortmunder Weiterkommen in der Schlussphase nicht wirklich in Gefahr.

Schon vor dem Anpfiff praktisch keine Chance mehr hatte der FC Schalke 04 bei Real Madrid, nachdem die Königlichen in Gelsenkirchen mit 6:1 triumphiert hatten. Und auch in Madrid lagen die Gastgeber nach 21 Minuten durch Cristiano Ronaldo schnell vorne, doch hielt Schalke diesmal besser dagegen und kam durch einen abgefälschten Schuss von Timo Hoogland vor der Pause sogar zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel schaltete Real Madrid aber wieder einen Gang höher und gewann durch einen Doppelschlag von Ronaldo und Alvaro Morata in der 74. und 75. Minute letztlich mit 3:1.

Manchester United schafft Wunder - Chelsea souverän

In den beiden Spielen ohne deutsche Beteiligung setzten sich am Ende mit Manchester United und dem FC Chelsea zwei englische Klubs durch, die damit die Ehre der Premier League retteten. Das kriselnde Man United schwang sich dabei doch noch einmal zu einer großen Leistung auf und drehte gegen Olympiakos Piräus den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel noch um.

Überragender Mann auf dem Platz war der Niederländer Robin van Persie, der nach 25 Minuten per Elfmeter die Führung besorgte und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach Vorarbeit von Wayne Rooney auf 2:0 erhöhte. In der 52. Minute zeichnete van Persie per direkt verwandeltem Freistoß auch für den Treffer zum 3:0-Endstand verantwortlich.

Der FC Chelsea London besiegte Galatasaray Istanbul nach dem 1:1 in der Türkei souverän mit 2:0. Schon nach vier Minuten brachte Samuel Eto'o die Blues mit dem 1:0 auf die Siegerstraße und mit dem 2:0 durch Gary Cahill drei Minuten vor der Halbzeit war die Entscheidung quasi gefallen, brachte Galatasaray nach vorne doch kaum etwas zustande.