Bundesliga: Showdown im Tabellenkeller - Sechs Teams können absteigen


34. Spieltag in der Bundesliga

Zum letzten Mal in dieser Saison haben die 18 Klubs aus der Bundesliga die Chance, wertvolle Punkte zu sammeln. Während die Meisterschaft bereits seit einigen Wochen vom FC Bayern München gewonnen wurde, geht es für Borussia Dortmund um den Einzug in die Europa League.

Der Fokus liegt allerdings auf den Tabellenkeller, wo gleich sechs Team den Klassenerhalt packen wollen. Die schlechtesten Karten dürften der Hamburger SV und der SC Paderborn 07 haben. Aber auch die Konkurrenz aus Berlin, Freiburg, Hannover und Stuttgart muss punkten, wenn sie die Klasse halten möchten.

 

Hertha BSC trifft heute im Auswärtsspiel auf die TSG Hoffenheim. Dabei muss Trainer Pal Dardai auf Brooks verzichten, der im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt seinen fünften gelben Karton abholte und nun zusehen muss. Zudem fehlen dem Hertha-Trainer van den Bergh, Baumjohann, Cigerci und Hegeler, der nicht berücksichtigt wurde.

Aufseiten der Hoffenheimer kann Trainer Gisdol auf fast alle seine Akteure bauen. Lediglich Süle und Schipplock stehen für das letzte Heimspiel gegen die alte Dame aus Berlin nicht zur Verfügung. Hertha BSC muss zwingend zumindest einen Punkt aus Sinsheim entführen, um die Relegation zu erreichen. Bei einem Sieg der Berliner, wäre der Hauptstadtklub gerettet.

Anders die Situation beim VfB Stuttgart, die im direkten Abstiegsduell auf den Tabellenletzten SC Paderborn treffen. Die Paderborner sind zum Siegen verdammt, um doch noch das Wunder zu schaffen. Allerdings sind sie auch auf die Schützenhilfe von Schalke 04 angewiesen, die gegen den Hamburger SV für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen wollen.

Selbst ein Sieg der Paderborner könnte zum direkten Abstieg aus der Bundesliga führen. Auf Wettanbieter.org werden deutsche Sportwettenanbieter bewertet, da sicherlich viele Fans auf die Ausgänge der Bundesligapartien tippen, während die Ausgänge der Partien mit Spannung erwartet werden.

Wie bereits erwähnt trifft der Hamburger SV auf den FC Schalke 04. Trainer Labbadia ist gezwungen auf Sieg zu spielen, denn der Bundesliga-Dino steht mit dem Rücken zur Wand. In der letzten Saison konnte man sich in die Relegation retten, dieses Mal sieht es ebenso düster aus.

Hamburger SV vor ersten Abstieg seit Einführung der Bundesliga

Verliert der Hamburger SV im eigenen Stadion, dann wird die Bundesliga-Uhr der Hamburger abgestellt. Es wäre der erste Abstieg des Vereins seit Gründung der Bundesliga. Dies möchte man natürlich mit allen Mitteln vermeiden, aber haben die Spieler des HSV den Ernst der Lage erkannt? Am vergangenen Spieltag setzte es auswärts eine 1:2-Pleite gegen den VfB Stuttgart, der so wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einheimsen konnte.

Neben diesen Klubs ist auch der SC Freiburg mitten im Abstiegsstrudel zu finden. Sie treten heute auswärts gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, Hannover 96 an. Beide Klubs müssen um die Klasse bangen, wenn sie selbst Punkte liegen lassen oder nur Remis spielen. Mit einem Auge schaut man also auf die Zwischenergebnisse der anderen Partien und hofft selbst, den Sieg zu erringen.

Gegen 17:20 Uhr ist der 34. Spieltag beendet und wir wissen dann, wer in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga seine Heimspiele austragen wird. Der Kampf um das rettende Ufer ist also eröffnet.

 

 

Bildquelle

By Jonas aus Großwechsungen [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)