Bundesliga: Jens Hegeler zu Hertha? - Lasogga vor Absprung?


Leverkusens Jens Hegeler wohl der erste Neue für Hertha BSC – Geht Pierre-Michel Lasogga?

Nach einer schwachen Rückserie in der Bundesliga, in der bislang nur der Hamburger SV mit elf Zählern eine schlechtere Ausbeute vorweisen kann als Hertha BSC, laufen in Berlin längst die Planungen für die neue Saison, in der ein weiterer Schritt in Richtung etablierter Bundesligist angestrebt wird.

Trainer Jos Luhukay, dem die Leistungen seiner Mannschaft in den letzten Monaten sicherlich auch zu denken gegeben haben, macht bei seinen öffentlichen Äußerungen keinen Hehl daraus, sich mehrere Verstärkungen für alle Mannschaftsteile abgesehen von der Torwartposition zu wünschen.

 

Und wieder einmal scheint der niederländische Fußball-Lehrer dabei auf Bewährtes zu setzen und Spieler zu holen, die er bereits von seinen früheren Stationen kennt. Nach Informationen des “Kicker“ befindet sich mit Jens Hegeler jedenfalls schon der erste Neue im Anflug, der schon 2009 unter Luhukay trainierte und spielte, damals als Leihspieler beim FC Augsburg in der 2. Bundesliga.

Mittlerweile ist der 26-Jährige ein gestandener Bundesliga-Spieler und kann auf 113 Einsätze im Oberhaus verweisen, auch wenn ihm der erhoffte Durchbruch bei seinem Stammklub Bayer Leverkusen verwehrt geblieben ist. Seit seiner Rückkehr vom 1. FC Nürnberg, wohin er nach seiner Zeit in Augsburg für zwei Jahre verliehen war, konnte sich Hegeler in Leverkusen keinen Stammplatz sichern und wird den Werkklub nun offenbar verlassen. Laut “Kicker“ muss die Hertha für den flexibel einsetzbaren Mittelfeldspieler etwas mehr als eine Million Euro Ablöse berappen.

Verkauf von Lasogga intern nicht vom Tisch

Die wohl größte Baustelle der Hertha ist vor der neuen Saison aber der Angriff, aus dem der zu Borussia Dortmund wechselnde Top-Torjäger Adrian Ramos wegbricht. Mit dem aktuell an den Hamburger SV verliehenen Pierre-Michel Lasogga hätte die Hertha ab dem 1. Juli zwar hochkarätigen Ersatz in den eigenen Reihen, doch noch ist nicht entschieden, ob der 22-Jährige auch tatsächlich zurückkehrt. Obwohl sich die Verantwortlichen um Luhukay und Manager Michael Preetz zuletzt klar in diese Richtung geäußert haben, ist intern laut “Kicker“ auch ein Verkauf des Angreifers noch ein Thema.

Grund dafür ist, dass Lasogga bislang wenig angetan von einer Verlängerung seines bis 2015 laufenden Vertrages sein soll und Hertha BSC Berlin einen ablösefreien Verlust des vielleicht Bald-Nationalspielers vermeiden will. Sollte einer der vielen Interessenten – vor allem der VfL Wolfsburg und englische Vereinen sollen an Lasogga dran sein – mit einer millionenschweren Offerte vorstellig werden, dürfte die Hertha zumindest verhandlungsbereit sein.