Hertha BSC: Saisonstart geglückt - Lolita- und Sexvorwürfe


Hertha BSC sieht sich Lolita-Vorwürfen gegenüber

Für mich als Fan von Hertha BSC und des FC Bayern München ist der Start in die neue Saison der Bundesliga toll verlaufen. Die Berliner starteten mit einem furiosen 6:1 gegen die Eintracht aus Frankfurt und ließen daraufhin ein 2:2 gegen auswärts in Nürnberg folgen. Dies bedeutet gleichzeitig, dass man den besten Start in eine Bundesligasaison aller Zeiten hingelegt hat.

Bei den Bayern waren es immerhin zwei Siege, die an den ersten beiden Spieltagen errungen wurden. Die Saison wurde unter Flutlicht daheim gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:1 begonnen und am 2. Spieltag feierte man einen etwas glücklicheren 1:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt. Der neue Trainer Pep Guardiola war noch nicht wirklich zufrieden, aber man sei auf dem richtigen Weg.

Während beide Mannschaften am Wochenende nachlegen können, muss man sich in Berlin über unschöne Anschuldigungen Gedanken machen. Wie die B.Z. gestern Abend berichtete, hatten einige aktuelle und ehemalige Spieler des Traditionsvereins Hertha BSC ein sexuelles Verhältnis mit einer damaligen 16-Jährigen. Das Berliner Mädchen möchte unerkannt bleiben und auch die Namen der Spieler dürfen aus juristischen Gründen nicht öffentlich gemacht werden. Der B.Z. liegen die Namen wohl vor, der Verlag muss sich jedoch an die Gesetze halten und so kann man nur spekulieren. Im Raum steht, dass es sich um einen verheirateten Hertha-Spieler handeln soll, um einen, der sich in einer festen Partnerschaft befindet, und um einen Single, die dem Mädchen wohl ihre Telefonnummern zugesteckt haben sollen. Kennengelernt haben die Spieler von Hertha BSC das junge Mädchen bei einer Autogrammstunde am 25. April 2013 bei Karstadt Sport am Ku´damm in Berlin. Sie brachte ihren jüngeren Bruder mit, der seinen Idolen ganz nah sein wollte und nur ein paar Autogramme haben und Worte wechseln wollte.

Freundin bekam Angebot über 1000 Euro für Oralsex

Die Schwester bekam daraufhin wohl ein paar Autogrammkarten, auf denen dann auch insgesamt 3 Telefonnummern zu sehen waren. Im Glauben, dass die Nummern nicht echt seien, wurden sie zunächst vernachlässigt, später dann doch „ausprobiert“. Zustande kamen in den nächsten Wochen und Monaten, zahlreiche Chatprotokolle und auch Nacktfotos einzelner Spieler von Hertha BSC.

Die Redaktion der B.Z. hat die Telefonnummern geprüft und herausgefunden, dass die Nummern der Spieler echt sind. Während man anfänglich einfach nur nett miteinander schrieb, wurde der Kontakt mit der Zeit immer intensiver und vor allem auch eindeutiger. So wurden auch einer Freundin des Mädchens 1000 Euro für Oralsex angeboten, während ein anderer Spieler Fotos seines Geschlechtsteils verschickte. Es kam auch zu Treffen in der elterlichen Villa. Ein Spieler soll mehr als 10 Jahre älter als das Mädchen gewesen sein. Er meinte wohl, dass er es öfters machen würde. Kurios ist, dass zwei Spieler in festen Partnerschaften, einer von ihnen sogar verheiratet ist.

Betroffende Hertha-Spieler für Verein noch tragbar?

Gesetzlich gesehen haben die Spieler von Hertha BSC nichts Falsches getan, allerdings wirft dieser Vorfall, der sich mehrfach abgespielt hat, moralische Fragen auf. Darf man sich mit einem 16-Jährigen Mädchen treffen? Verschickt man Nacktfotos an ein so junges Mädchen? Bietet man Geld für Sex? Diese Fragen kann man nur verneinen und trotzdem wurde in dieser Sache anscheinend das Hirn ausgeschaltet und der eigene Sextrieb unterstützt. Man kann nur hoffen, dass das Mädchen keine allzu große seelische Schäden davonträgt, auch wenn man meinen müsste, dass man mit 16 Jahren schon weiß, was man macht.

Irgendwann werden sicherlich auch die Namen der Spieler über andere Kanäle publik gemacht, sodass man sich als Fan von Hertha BSC fragen muss, ob diese Spieler bei einem Verein der Bundesliga noch etwas zu suchen haben dürfen?